The Netherlands: Milk Trading Company Nederland – bonus for members

In Holland the participating member dairy farms of the cooperative Milk Trading Company Nederland realized in 2019 a bonus of 1.68 euro per 100 kilogram milk on top of the farmers milk price they got from their dairy. The cooperative Milk Trading Company Nederland has been founded with the aim that member dairy farmers together fix their milk price on dairy futures exchanges.

Bislang keine Übertragung des Coronavirus durch Lebensmittel

Bislang sind keine Fälle bekannt, in denen es durch den Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder durch Kontakt mit kontaminierten Gegenständen zu einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gekommen ist. Darauf weist das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) hin. Auch für andere Coronaviren seien keine Berichte über Infektionen durch Lebensmittel oder den Kontakt mit trockenen Oberflächen bekannt, heißt es in den „Fragen und Antworten zur Coronavirus-Epidemie“, die das BfR am 17. März aktualisiert hat. Übertragungen durch Oberflächen, die kurz zuvor mit Viren kontaminiert wurden, seien allerdings durch Schmierinfektionen denkbar. Aufgrund der relativ geringen Stabilität von Coronaviren in der Umwelt sei dies aber nur in einem kurzen Zeitraum nach der Kontamination wahrscheinlich. Daher und aufgrund der bisher ermittelten Übertragungswege ist es laut BfR nach derzeitigem Kenntnisstand auch unwahrscheinlich, dass importierte Waren wie Lebensmittel oder Bedarfsgegenstände Quelle einer Infektion sein könnten. Zum Schutz vor dem Erreger empfiehlt die Behörde, die allgemeinen Regeln der Hygiene des Alltags wie regelmäßiges Händewaschen zu beachten, das gelte auch bei der Zubereitung von Lebensmitteln. Da Viren hitzeempfindlich seien, könne das Infektionsrisiko durch das Erhitzen von Lebensmitteln zusätzlich verringert werden. (AgE)

Coronavirus: Molkereien fordern freie Fahrt für Milchsammelwagen

Der Verband weist darauf hin, dass die Nachfrage nach Milch und Milchprodukten in fast allen EU-Mitgliedstaaten aufgrund der Corona-Krise deutlich gestiegen sei. Da die Rohmilcherfassung und die Lieferketten für Milchprodukte europaweit grenzüberschreitend organisiert seien, sollten die zuständigen Behörden die notwendigen Sonderregeln erlassen, fordert der Industrieverband in einem Schreiben an die EU-Generaldirektionen für Landwirtschaft und Gesundheit sowie die EU-Vertretungen der Mitgliedstaaten.
Die Milchsammlung müsse – auch über Staatsgrenzen hinweg – ununterbrochen fortgesetzt werden. Die Lieferketten müssten quer durch die EU aufrechterhalten werden.
Der EDA weist darauf hin, dass die europäische Milcherzeugung auf ihren saisonalen Höhepunkt Ende April zusteuere. Damit die Regale und Kühltheken im Einzelhandel gefüllt blieben, müsse die Milchindustrie deren Warenfluss auch über Grenzen hinweg managen können.
Der Molkereiverband verweist ferner darauf, dass Milch und Milchprodukte keine Viren übertragen würden. Die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) habe erst am 9. März nochmals bekräftigt, dass das Coronavirus nicht über Lebensmittel übertragen werde.
Unterbrechungen der Milchlogistik seien auch zu vermeiden, weil Rohmilch ein leicht verfallendes Lebensmittel sei und innerhalb von 48 Stunden verarbeitet werden müsse. (agrarheute.com)

EIB-Kredit über 50 Millionen Euro für polnische Molkerei

Die polnische Molkereigenossenschaft Mlekpol soll von der Europäischen Investitionsbank (EIB) einen Förderkredit über 50 Mio Euro erhalten. Wie die Bank mit Sitz in Luxemburg kürzlich mitteilte, sind die Gelder vorwiegend für eine „bessere Produktion, Logistik und Lagerung“ vorgesehen. Mit dem Kredit an Mlekpol solle eine der größten polnischen Molkereigenossenschaften in ihrer Modernisierungs- und Wachstumsstrategie unterstützt werden, hieß es vonseiten der EU-Kommission. Finanziert werden solle mit dem Geld eine Reihe von anstehenden Investitionen in der Milchverarbeitung im Werk in Grajewo – einem von zwölf Werken, die das Unternehmen in ganz Polen betreibe. Dadurch soll Mlekpol zusätzliche Kapazitäten zur Verarbeitung von Frischmilch erhalten, wodurch laut Kommission ein Ausgleich saisonaler Angebotsverschiebungen erleichtert wird. Des Weiteren sei vorgesehen, in den Bau eines neuen Lager- und Logistikzentrums zu investieren. Schließlich solle auch ein neues Blockheizkraftwerk, das neben der Kläranlage von Mlekpol in Grajewo gebaut werden solle, den Energieverbrauch nachhaltiger gestalten. EU-Agrarkommissar Janusz Wojciechowski lobte die Beihilfen für Investitionen in moderne Technologien. Dadurch würden den Landwirten und den ländlichen Gebieten insgesamt große Chancen zur Entwicklung geboten. Erfreulich sei zudem, dass dieses Projekt sowohl dem Unternehmen als auch der Umwelt zugutekomme. (AgE)

Geschützte geografische Angabe für spanischen Käse

Die Europäische Kommission hat für den spanischen Käse „Queso Castellano“ die Aufnahme in das Register der geschützten geografischen Angaben (g.g.A.) genehmigt. Wie die Brüsseler Behörde am 25. Februar mitteilte, handelt es sich hierbei um einen „fettreichen bis extra fettreichen“ Käse aus roher oder pasteurisierter Schafsmilch, der auf Betrieben in Kastilien und León hergestellt werde. Der Geschmack wird als „vollmundig und intensiv“, aber am Gaumen saurer als bei vergleichbaren Käsesorten beschrieben. Zudem soll es sich bei „Queso Castellano“ um ein Produkt mit leicht würzigen sowie mit mäßig bis sehr anhaltenden Aromen und einem begrenzten endgültigen Nachgeschmack handeln. Die Schafzucht und die Käseherstellung in den genannten spanischen Regionen gehen der Beschreibung im g.g.A.-Register zufolge mindestens bis in das 16. Jahrhundert zurück. Laut Kommission ist der „Queso Castellano“ heute vor allem auf ländlichen Märkten, in Geschäften und in Spezialläden besonders beliebt. Nach Angaben der Brüsseler Behörde sind mittlerweile mehr als 1 470 g.g.A. registriert. (AgE)

Fonterra hält Milchpreisprognose trotz Coronavirus aufrecht

An der internationalen Handelsplattform Global Dairy Trade (GDT) haben die Preise für Milchprodukte bei den vergangenen beiden Auktionen wegen der Unsicherheiten um das Coronavirus deutlich nachgegeben. Der dort sehr aktive neuseeländische Molkereikonzern Fonterra zeigte sich davon zunächst unbeeindruckt und hat am 27. Februar seine Milchpreisprognose für die Saison 2019/20 bestätigt. Demnach soll der Milcherzeugerpreis zwischen 7,00 NZ$ (4,10 Euro) und 7,60 NZ$ (4,45 Euro) für das Kilogramm Milchfeststoff liegen. Auch die angestrebte Vergütung von Genossenschaftsanteilen bleibt mit einer Spanne von 15 NZCent (8,8 Eurocent) bis 25 NZCent (14,6 Eurocent) je Kilogramm Milchfeststoff unverändert. Fonterra-CEO Miles Hurrell erklärte, dass sich die Dynamik aus den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres im zweiten Quartal fortgesetzt habe und die Genossenschaft zuversichtlich an ihrem prognostizierten Milchpreis festhalte. Allerdings bestünden für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres „potentiell erhebliche Risiken durch das Coronavirus“, weshalb umsichtig vorgegangen werden müsse. Fonterra habe jedoch für das gesamte Geschäftsjahr 2019/20 schon einen hohen Prozentsatz der Produktion verkauft, was dabei helfe, die Auswirkungen des Coronavirus zu bewältigen. Hurrell berichtete, dass sich die Abfertigung von Containern in chinesischen Häfen verlangsamt habe. Der Export sei angepasst worden, um dort eine Überlastung zu vermeiden. „Derzeit werden unsere Produkte weiterhin von Zoll- und Quarantänebeamten abgefertigt“, betonte der Fonterra-CEO. Durch die Schließung von Restaurants und Lebensmittelgeschäften sei im Bereich Foodservice allerdings ein schwächerer Absatz zu verzeichnen. Hurrell kündigte an, ein Update zu den Auswirkungen der Lungenkrankheit zu liefern, wenn die Halbjahreszahlen der Molkereigenossenschaft am 18. März bekanntgegeben würden. Nach unten korrigieren musste das Unternehmen bereits jetzt die voraussichtliche Rohstoffverfügbarkeit in der Saison 2019/20. Zuletzt sei der Milcheingang aufgrund ungünstiger Witterungsbedingungen geringer gewesen als angenommen, berichtete Hurrell. Er geht davon aus, dass nicht – wie ursprünglich prognostiziert – 1,53 Mio t verarbeitet werden können, sondern nur noch 1,515 Mio t Milchfeststoff. Im Vergleich zur Saison 2018/19 mit 1,52 Mio t wäre das ein geringfügiges Minus (Umrechnungskurs: 1NZ$ = 0,585 Euro). (AgE)

Preise für Milchpulver und Molkenpulver vom 19. Februar

In Deutschland hat sich der saisonale Anstieg der Milchanlieferung zuletzt etwas verstärkt. Die sehr milden Temperaturen scheinen sich förderlich auf die Milcherzeugung auszuwirken. Die Molkereien erfassten in der 6. Woche laut Schnellberichterstattung der ZMB 0,9 % mehr Milch als in der Vorwoche. Damit wurde die Vorjahreslinie etwas stärker um 0,8 % überschritten. In Frankreich hat sich der Vorsprung gegenüber der Vorjahreswoche zuletzt auf 1,6 % verringert.
An den Märkten für flüssigen Rohstoff ist das Angebot aktuell ausreichend. Die Preise für Industrierahm haben weiter nachgegeben. Magermilchkonzentrat wird teilweise stabil und teilweise etwas schwächer gehandelt.
Am Markt für Magermilchpulver ist weiterhin eine abwartende Haltung der Einkäufer zu beobachten, die vor allem auf den Ausbruch des Coronavirus in China und Spekulationen über die Folgen für die Wirtschaft und die Logistik zurückzuführen ist. Für die kommenden Monate verfügen die Hersteller bereits über eine gute Auftragslage und die bestehenden Kontrakte werden zum überwiegenden Teil planmäßig abgewickelt. Für Exporte auf den Weltmarkt, insbesondere aus islamischen Ländern, gehen im Hinblick auf den bevorstehenden Ramadan weiter Anfragen ein und es kommen auch neue Aufträge für eher kurzfristige Lieferungen zu Stande.
Die Exporte der EU an Magermilchpulver auf den Weltmarkt haben 2019 einen neuen Allzeitrekord von 962.359 t erreicht. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 18 %. Was längerfristige Abschlüsse betrifft, wird derzeit eher abgewartet. Teilweise sind die Anbieter inzwischen abgabebereiter.
Das Preisgefüge bei Lebensmittelware ist uneinheitlicher geworden und die Preise tendieren insgesamt leicht schwächer. Abgeschwächt hat auch Futtermittelware.
Bei Vollmilchpulver ist die Lage vergleichsweise ruhig. Das Geschäft am europäischen Markt steht im Vordergrund. Am Weltmarkt hat sich die Wettbewerbsfähigkeit von EU-Ware verschlechtert, wenngleich in gewissem Umfang Kaufinteresse besteht. Die Preise haben leicht nachgegeben.
Bei Molkenpulver in Futtermittelqualität haben die Preise nach einem deutlichen Anstieg vor wenigen Wochen zuletzt wieder etwas nachgegeben. Für Lebensmittelware werden zumeist unveränderte Preise erzielt.
(Süddeutsche Butter- und Käse-Börse e.V. Kempten (Allgäu)/proplanta.de)

Preise für Milchpulver und Molkenpulver vom 12. Februar

Der saisonale Anstieg der Milchanlieferung setzt sich in Deutschland nach wie vor fort. In der 5. Woche erfassten die Molkereien laut Schnellberichterstattung der ZMB 0,2 % mehr Milch als in der Vorwoche. Die Vorjahreslinie wurde damit leicht um 0,3 % übertroffen. In Frankreich bewegte sich die Milchanlieferung zuletzt wieder deutlicher, und zwar um 2,4 %, über dem Vorjahresniveau.
Die Märkte für flüssigen Rohstoff haben sich etwas beruhigt. Die Preise für Industrierahm haben nach einem kurzfristigen Anstieg in der Vorwoche wieder etwas nachgegeben. Magermilchkonzentrat wird zu weitgehend unveränderten Preisen gehandelt.
Am Markt für Magermilchpulver hält die Beruhigung, die sich in der vergangenen Woche bemerkbar gemacht hat, weiter an. Die Einkäufer agieren nach wie vor in Fällen abwartender als im Januar. Dies wird auf den Ausbruch des Coronavirus in China zurückgeführt, der für eine gewisse Verunsicherung der Märkte sorgt, vor allem was die Entwicklung der chinesischen Nachfrage und die Abwicklung der Logistik betrifft. Es kommen weiterhin neue Aufträge für Magermilchpulver zu Stande, wobei die Aktivitäten aber ruhiger sind als noch vor wenigen Wochen.
Der Preisanstieg bei Magermilchpulver in Lebensmittelqualität seit Jahresbeginn zu beobachten war, ist aktuell gestoppt. Die Preise sind gleichzeitig etwas uneinheitlicher geworden, was anscheinend mit der unterschiedlichen Auftragslage der Anbieter zusammenhängt. Überwiegend verfügen die Werke bereits über gut gefüllte Auftragsbücher für die kommenden Monate. Bei Futtermittelware haben sich die Preise stabilisiert, nachdem sie in der vergangenen Woche etwas nachgegeben hatten.
Bei Vollmilchpulver ist eine ruhige Marktlage zu beobachten. Nachdem bereits eine Reihe von Verträgen zu Stande gekommen sind, ist das Kaufinteresse aktuell vergleichsweise gering. Die Preise bewegen sich weiter auf dem Niveau der Vorwochen.
Die Lage am Markt für Molkenpulver ist stabil, wobei die Nachfrage etwas ruhiger geworden ist. Lebensmittelware wird weiter zu stabilen Preisen gehandelt. Futtermittelware tendiert stabil bis leicht schwächer.
(Süddeutsche Butter- und Käse-Börse e.V. Kempten (Allgäu)/proplanta)

Deutsche Süßwarenexporteure wieder zufrieden mit der ISM

Die deutschen Süßwarenexporteure haben sich auch in diesem Jahr zufrieden mit dem Verlauf der Internationalen Süßwarenmesse (ISM) gezeigt. Wie die Exportförderungsorganisation German Sweets berichtete, konnte die am 5. Februar zu Ende gegangene Kölner Messe für das Exportgeschäft der heimischen Hersteller wieder erfolgreich genutzt werden. Laut dem Vorsitzenden der Exportförderorganisation, Dr. Stefan Feit, hat die ISM für das Jahr 2020 wertvolle Impulse gebracht und einmal mehr „ihre Bedeutung als Weltleitmesse und damit wichtigster Marktplatz für Süßwaren sowie salzige Snacks“ gezeigt. Zentrale Anlaufstelle für Mitgliedsunternehmen und internationale Fachbesucher bildete dabei laut German Sweets die Messe-Lounge der Exportförderorganisation. In den zurückliegenden Jahren sei der Export der Wachstumsmotor der Süßwarenbranche gewesen. Inzwischen würden mehr als die Hälfte der in Deutschland produzierten Süßwaren und Knabberartikel nach Europa und in die Welt exportiert. Die wichtigsten Abnehmerländer deutscher Süßwaren seien Frankreich, Großbritannien, die Niederlande, Österreich, Polen, Italien und in Übersee die Vereinigten Staaten. Wachstumsimpulse kamen nach Angaben von German Sweets zuletzt aber insbesondere aus Osteuropa, Russland und dem asiatischen Raum. (AgE)

Molkereien zahlen weniger für Biomilch

Die Erzeugerpreise für Biomilch haben 2019 in Deutschland das Niveau des vorangegangenen Jahres nicht halten können. Wie der Verband Bioland auf Grundlage einer Erhebung bei bundesweit 39 Ökomolkereien am 27. Januar mitteilte, lag nach vorläufigen Daten der durchschnittliche Auszahlungspreis für ein Kilogramm Ökomilch mit 4,0 % Fett und 3,4 % Eiweiß ab Hof einschließlich einer geschätzten Nachzahlung von rund 0,5 Cent im Jahresmittel bei 47,6 Cent/kg; das waren 0,9 Cent oder 1,9 % weniger als 2018. Damit hat sich der Ökomilchpreis das zweite Jahr in Folge abgeschwächt; 2017 war mit 49,1 Cent/kg das bislang höchste Niveau erreicht worden. Marktexperten zufolge hat der Einstieg neuer Erzeuger in die Biomilchproduktion Preisdruck mit sich gebracht. Nach Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) nahm die Anlieferung von Biokuhmilch an deutsche Molkereien von Januar bis Oktober 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,1 % auf fast 1 Mio t zu. Bei der konventionellen Milch war das Rohstoffaufkommen dagegen im gleichen Zeitraum um 0,4 % geringer. Das schützte aber auch deren Erzeuger nicht vor Einbußen beim Milchpreis. Dieser dürfte nach Schätzung von Bioland für konventionelle Milch im Jahresmittel 2019 bei 33,6 Cent/kg gelegen und damit das Vorjahresniveau um 0,8 Cent oder rund 2 % verfehlt haben. Der Preisabstand zwischen Milch aus ökologischer und konventioneller Erzeugung würde sich nach diesen vorläufigen Daten, ähnlich wie im Vorjahr, auf 14 Cent/kg belaufen. Im Jahr 2017 waren es nur 12,9 Cent/kg gewesen, während der Milchpreiskrise 2016 hingegen 21,5 Cent/kg. Bioland geht für 2020 davon aus, dass der Biomilchmarkt auf der Verbrauchsseite weiter wachsen wird, wozu auch die Klimadiskussion beitragen dürfte. Die großen Neumengen der Erzeugung aus den Jahren 2017 und 2018 seien am Markt untergebracht, und die Anlieferungen stiegen mittlerweile weit weniger stark an. Damit sollte es möglich sein, die Biomilchpreise wieder anzuheben, was angesichts der gestiegenen Kosten und höheren Qualitätsanforderungen an die Ökomilchviehhalter dringend nötig sei. (AgE)

The Netherlands: dry cows need more energy than assumed

In Holland a scientist of Wageningen University and Research states that in Holland dry cows for their own maintenance need 26 percent more energy than general is assumed. This because of that Dutch cows last 40 years after crossing with Holstein Friesians became much bigger.

The Netherlands: RFC updates the calculation of the guaranteed farmers milk price

The Holland headquartered dairy cooperative Royal FrieslandCampina updates the calculation of the guaranteed farmers milk price since the beginning of 2020. The guaranteed price is the price that RFC guarantees to pay to the members for the milk supplied. RFC applies two guaranteed prices: one guaranteed price for regular farms and a guaranteed price for organic and biodynamic farms. The old guaranteed price corresponded with the average prices for farm milk for a number of dairy companies and countries in North-west Europe, including subsequent payment, reservations in name, cooperative premiums and deductions. The old guaranteed price was based on public sources and is established independently of the result of FrieslandCampina. The change in the calculation means that FrieslandCampina will no longer take into account a number of deductions and premiums that reference companies pay when calculating its guaranteed price. Because of the accumulation of premiums, the FrieslandCampina guaranteed price was in danger of losing its conformity with the market in the long term, according to RFC. The old guaranteed price system used by RFC was based on the maximum premiums and deductions at the reference companies, whereas not all dairy farmers of these companies receive these premiums. Apart from this, FrieslandCampina also pays premiums itself, such as for sustainability, VLOG and grazing, to mention a few. RFC states that by no longer including the deductions and premiums for pasturing, VLOG, sustainability and not milk-related premiums in the calculation of the guaranteed price, FrieslandCampina will make sure that its guaranteed price remains in conformity with the market. The old guaranteed price was published per 100 kilos of milk with 3.4 percent protein, 4.41 percent fat and 4.51 percent lactose. In the past years, the milk has gradually become richer in proteins and lactose contents and less in fat. As a result of this, the difference between the published guaranteed price and the actually paid milk money gradually increased. To set things right, the standard contents have be adjusted to the actually supplied contents in 2019 as from 2020. So the new FrieslandCampina guaranteed price applies to 100 kg of milk with standard contents protein (3.57%), fat (4.41%) and lactose (4.53%), exclusive of VAT.

DMK Group baut Eisgeschäft aus

Deutschlands größter Molkereikonzern, die DMK Group, hat im vergangenen Jahr die Marke Bahlsen in die Eistruhen des Einzelhandels gebracht und will den eingeschlagenen Kurs von Markenpartnerschaften nun weiter fortsetzen. Wie das Unternehmen am vergangenen Dienstag (21.1.) mitteilte, erweitert der Geschäftsbereich Ice Cream das bestehende Portfolio mit neuen Kreationen für die Marken Milram und Baileys und geht mit Ahoj-Brause eine neue Kooperation ein, um im Frühling einen entsprechenden „Brausebecher“ im Einzelhandel anbieten zu können. „Wir wollen unsere ins Positive veränderte Eisgeschichte aus dem Vorjahr weiter fortschreiben. Für die DMK Group geht es deshalb 2020 um den weiteren konsequenten Auf- und Ausbau eines profitablen Markengeschäfts, das inzwischen bereits 15 % Anteil am Gesamtgeschäft ausmacht“, erklärte Chief Operating Officer (COO) von DMK Ice Cream, Marcus-Dominic Hauck. Dabei sei die Bekanntheit der Produkte bei Kunden und Endverbrauchern eine Grundvoraussetzung für eine positive Markenentwicklung. „Hier wollen wir verstärkt durch gezielte Kommunikationsmaßnahmen ansetzen und so das Markengeschäft im Eissegment kontinuierlich weiterentwickeln“, betonte der COO. Zu den Produkten der neuen Eissaison werden laut DMK gleich mehreren Baileys-Neuheiten gehören, darunter die neue Sorte Strawberries & Cream im 500 ml Becher oder die Mixbox „Mini Selection Pleasure“ mit drei Sorten Baileys Stieleis in einer Dessertgröße von je 55 ml. Die eigene Marke Milram gibt es für die beliebten Buttermilch-Eissorten Erdbeere und Zitrone jetzt auch bald als Waffelhörnchen in einer Mixbox. Ein weiterer wichtiger Baustein für die Erweiterung des Markenportfolios ist laut DMK die neue Kooperation mit Katjes Fassin. Gemeinsam mit deren Kultmarke Ahoj-Brause wird ab März ein Waldmeister-Himbeere-Eis mit Zitronensaucen-Topping und original Ahoj-Brause-Perlen in die Eistruhen des Einzelhandels gebracht. Eine passgenaue Influencer- und Social-Media-Kampagne soll die Neukreation im Laufe der Saison reichweitenstark unterstützen. (AgE)

Preise für Milchpulver und Molkenpulver vom 22. Januar

Anfang 2020 war in Deutschland ein flacherer saisonaler Anstieg der Milchanlieferung zu beobachten als im Vorjahr um die gleiche Zeit. Die Molkereien erfassten in der 2. Woche 0,3 % mehr Milch als in der Vorwoche. Das Vorjahresniveau wurde damit leicht um 0,2 % unterschritten. In Frankreich hat sich die saisonale Zunahme zuletzt ebenfalls verlangsamt, wobei die Vorjahreslinie um 1,2 % übertroffen wurde.
Bei Industrierahm ist nach etwas schwächeren Tendenzen in der Vorwoche derzeit eine Preisbefestigung zu beobachten. Magermilchkonzentrat ist gesucht und wird zu festeren Preisen gehandelt.
Der Markt für Magermilchpulver entwickelt sich weiterhin fester. Das Kaufinteresse, das nach dem Jahreswechsel bereits in der vergangenen Woche angezogen hatte, hält weiter an und nimmt tendenziell zu. Anfragen gehen sowohl für das erste Quartal wie auch für spätere Termine ein. Die Nachfrage vom Weltmarkt wird besonders aus Asien als rege beschrieben. Auch in anderen Regionen sind aber Käufer am Markt. Das noch verfügbare Angebot ist begrenzt, nachdem die Hersteller bereits eine Reihe von Abschlüssen getätigt haben.
Die Preise für Lebensmittelware tendieren etwas fester. Am Markt für Futtermittelware besteht anhaltend Kaufinteresse für frische Ware. Bei einem sehr festen Markt für Magermilchkonzentrat müssen auch hier höhere Preise angelegt werden.
Nachfrage nach Vollmilchpulver kommt kontinuierlich aus dem EU-Binnenmarkt. Auch vom Weltmarkt gehen hier und da Anfragen ein. Die Preise bewegen sich stabil auf dem Niveau der vergangenen Woche.
Molkenpulver in Futtermittelqualität trifft weiterhin auf eine gute Nachfrage und erzielt etwas festere Preise. Bei Lebensmittelware wird teilweise von einer Nachfragebelebung berichtet und die Preise sind etwas uneinheitlich. (Süddeutsche Butter- und Käse-Börse e.V. Kempten (Allgäu)/proplanta.de)