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Nach zwei Monaten mit Erlöszuwächsen haben die deutschen Lebensmittelhersteller im März 2019 im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Wie die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) am 4. Juni berichtete, nahm der Branchenerlös um 3,0 % auf rund 15,1 Mrd Euro ab, und zwar bedingt durch das schwächere Inlandsgeschäft. Zuzüglich der Verkaufspreissteigerungen im In- und Ausland habe sich das Minus der Absatzmengen damit auf 3,8 % belaufen. Sowohl im Inlands- wie im Auslandsgeschäft sei der Absatz geringer ausgefallen als im März 2018, teilte die BVE weiter mit. Zumindest nominal habe jedoch im Export ein Wachstum erreicht werden können. Insgesamt exportierte die Ernährungsindustrie im März 2019 dem Dachverband zufolge Lebensmittel und Getränke im Wert von 5,1 Mrd Euro ins Ausland; das entsprach einem Plus von 1,2 %. Dem schwächeren Absatz entsprechend schränkten die Unternehmen die Lebensmittelproduktion ein: Der betreffende kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex sank im Vorjahresvergleich um 0,9 %. Mit dem Umsatzergebnis im März hat die deutsche Ernährungsindustrie laut BVE ein „stabiles erstes Quartal“ abgeschlossen. Für Januar und Februar hatte die Bundesvereinigung eine Steigerung der Branchenumsätze um 2,7 % auf 14,7 Mrd Euro sowie 2,0 % auf 14,0 Mrd Euro ausgewiesen. In der Summe errechnet sich für das erste Quartal 2019 demnach eine leichte Zunahme der Gesamterlöse der Lebensmittelhersteller um 0,4 % auf 43,8 Mrd Euro. Deutliche Wachstumsimpulse ließen sich auch für den weiteren Jahresverlauf nicht absehen, erklärte die BVE. Im vergangenen Jahr war der Branchenerlös um 0,3 % auf rund 180 Mrd Euro gestiegen. (AgE)


 
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