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Die Restbestände der zuletzt noch eingelagerten EU-Magermilchpulverbestände in Höhe von 162 t sind verkauft worden. Wie die Kommission am 21. Juni in Brüssel mitteilte, konnten damit die ursprünglichen öffentlichen Lagerbestände in Höhe von insgesamt 380 000 t komplett abgestoßen werden. Der Verkauf der im Zuge der Milchkrise in den Jahren 2015 und 2016 eingelagerten Interventionsbestände hatte Ende 2016 mit monatlichen und später zweiwöchentlichen öffentlichen Ausschreibungen seitens der Kommission begonnen. Auf Betreiben von EU-Agrarkommissar Phil Hogan wurde der Großteil des Milchpulvers im Verlauf des vergangenen Jahres verkauft. Mittlerweile habe sich der Milchpreis von 26 Cent/kg im Sommer 2016 auf 34 Cent/kg im Mai dieses Jahres deutlich erholt, was auch dem „behutsam“ erfolgten Verkauf geschuldet sei, so die Brüsseler Behörde. Hogan begrüßte, dass durch den jetzt erfolgten Ausverkauf das Kapitel der letzten Milchkrise endgültig abgeschlossen sei. Der Abbau der Lagerbestände, der sich dem Iren zufolge nicht auf die Preise für Magermilchpulver ausgewirkt haben soll, zeige, dass sich die Geduld der Kommission und ihre „umsichtige Verwaltung des gesamten Prozesses seit 2015“ ausgezahlt habe. Gerade in Zeiten erheblicher Marktstörungen böten die richtigen Instrumente innerhalb der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ein wichtiges Sicherheitsnetz. Dessen angemessener und rascher Einsatz habe den Erhalt hunderttausender europäischer Milchviehbetriebe gesichert, unterstrich der Agrarkommissar. (AgE)

 
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