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Kritik an den, von verschiedenen Großabnehmern zum Monatswechsel, angekündigten Milchpreissenkungen haben der Schweizer Bauernverband (SBV) und die Schweizer Milchproduzenten (SMP) geübt. Die Begründungen für die Ankündigungen seien schlichtweg falsch und nicht haltbar, monierten beide Verbände am 26. Juni. Fehlende Mittel beim Rohstoffausgleich der Schoggigesetz-Nachfolgelösung, wie sie beispielsweise der Milchverarbeiter ELSA-Mifroma angeführt habe, seien kein Argument für ein Unternehmen, das in diesem Segment kaum tätig sei. Ungenügende Verkaufsleistungen einfach auf die Milchlieferanten zu überwälzen, habe wenig mit Partnerschaft zu tun. Dies untergräbt nach Ansicht von SBV und SMP die gemeinsamen Anstrengungen der Schweizer Milchbranche für Maßnahmen wie die bestehende Segmentierung und die auf Anfang September geplante Einführung des „Grünen Teppichs“ als Standard für nachhaltige Milch. Die beiden Verbände forderten die Milchabnehmer auf, dieses „Spiel mit dem Feuer“ zu beenden und auf die Milchpreissenkungen zu verzichten, auch mit Blick auf die gute Marktsituation. Mehr Fairness bei der Verteilung der Wertschöpfung sei dringend gefragt. Laut SBV bewegen sich sowohl die Milchanlieferungen als auch die Mengen in den Butterlagern derzeit auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau; zudem liege der A-Richtpreisindex des Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) über dem Vorjahreswert. Gleichzeitig deuteten wichtige EU-Milchmarktindikatoren auf eine stabile bis verhalten positive Marktlage für die kommenden Monate hin. (AgE)


 
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