Statistiken

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Aufgrund einer gestiegenen Durchschnittsleistung der Milchkühe ist in Österreich im vergangenen Jahr das Aufkommen an Kuhmilch größer ausgefallen als 2017. Wie die Statistik Austria am 25. Juni in Wien mitteilte, wurden 2018 insgesamt rund 3,821 Mio t Rohmilch erzeugt; gegenüber dem Vorjahr war das ein Plus von 2,9 %. Die durchschnittliche Jahresmilchleistung betrug 7 100 kg je Tier und übertraf damit den Vergleichswert von 2017 um 3,5 %. Der Gesamtbestand an Milchkühen lag mit rund 538 000 Tieren hingegen um etwa 0,5 % unter der für 2017 ermittelten Zahl. Nach Angaben der Statistiker gingen 3,391 Mio t beziehungsweise 88,7 % der erzeugten Rohmilch an die Be- und Verarbeitungsbetriebe; das waren 2,3 % mehr als im Vorjahr. Die restliche Rohmilch wurde - von einem geringfügigen Schwund abgesehen - hofseitig verwertet. Insgesamt 260000 t dienten als Futter für Kälber oder andere Haustiere, während 132 000 t am oder ab Hof - direkt oder in verarbeiteter Form - für menschliche Nahrungsmittel verwendet wurden. Deutlich ausgebaut werden konnte im vergangenen Jahr die Erzeugung von Ziegenmilch, und zwar um 13,1 % auf 26 100 t. Maßgeblich trug dazu eine Aufstockung der Bestände bei; die Landwirte vergrößerten die Milchziegenherde im Vergleich zu 2017 um 10,4 % auf 38 600 Tiere. Die durchschnittliche Jahresmilchleistung legte um 2,4 % auf 676 kg je Tier zu. Etwa 22 800 t der Ziegenrohmilch beziehungsweise 87,5 % standen für die menschliche Ernährung zur Verfügung. Die restliche Menge von rund 3 000 t diente, sofern sie nicht dem Schwund zuzurechnen war, zur Verfütterung oder für andere Zwecke. Höher als 2017 fiel im vergangenen Jahr auch die Produktion an Schafmilch aus. Erfasst wurden von den Statistikern 12 700 t Rohmilch, womit das Vorjahresaufkommen um 5,9 % gesteigert werden konnte. Die landesweit um 3,8 % auf 28 400 Milchschafe aufgestockte Herde brachte es auf eine durchschnittliche Jahresmilchleistung von 447 kg je Tier; dies entsprach einem Zuwachs von 2,1 %. Mit 9 800 t diente der größte Teil der Schafsmilch, nämlich 77 %, der menschlichen Ernährung. Weitere 2800 t wurden für andere Zwecke genutzt, etwa zur Verfütterung. Der Rest wurde als Schwund verbucht. (AgE)

 
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