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Die genossenschaftlich organisierte Bayerische Milchindustrie (BMI) hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem Umsatzrückgang gegenüber dem Vorjahr von 2,4 % auf 598 Mio Euro abgeschlossen. Sie erwirtschaftete nur noch einen Jahresüberschuss von rund 200 000 Euro. Wie das Molkereiunternehmen am 25. Juni dazu erläuterte, hat sich der anhaltende Preisdruck am Milchmarkt auf das Geschäftsergebnis ausgewirkt, obwohl es in allen Sparten ein Absatzwachstum gab. „Gemeinsam und mit viel Initiative hat die BMI im zurückliegenden Geschäftsjahr zukunftsweisende Projekte umgesetzt und damit die Stärke des Genossenschaftsgedanken einmal mehr unter Beweis gestellt“, hob BMI-Vorstandsvorsitzender Peter Hartmann hervor. Mit ihrer Drei-Sparten-Strategie für Trocken-, Frisch- und Käseprodukte sowie hoher Biokompetenz sei das Unternehmen stabil und gut für die Zukunft aufgestellt. Hartmann verwies darauf, dass die BMI in einem herausfordernden Marktumfeld 2018 ihren Strategiekurs konsequent weiterverfolgt und eine Rekordsumme von 42,9 Mio Euro investiert habe. Dabei stand der Molkerei zufolge der Um- und Ausbau des Werks in Jessen in Sachsen-Anhalt zum Hightech-Käsestandort im Mittelpunkt. Zudem wurde auch in die bayerischen Werke in Zapfendorf und Würzburg investiert. Die BMI zahlte 2018 ihren Erzeugern für die Standardmilch mit 4,2 % Fett und 3,4 % Eiweiß im Mittel 35,49 Euro/100 kg und lag damit nach eigenen Angaben nahe am Bundesdurchschnitt. Für Biomilch lag die Auszahlungsleistung bei 49,59 Euro/100 kg. Das Segment der Ökomilch verzeichnete 2018 auch bei der BMI starke Zuwächse; die betreffende Anlieferungsmenge legte gegenüber dem Vorjahr um 41,8 % auf 55,2 Mio kg zu. Insgesamt erfasste die Zentralgenossenschaft von eigenen Liefergruppierungen 795,2 Mio kg Rohmilch, was einem Plus von 92,6 Mio kg oder 13,3 % gegenüber 2017 entsprach. Zudem wurden 2,1 Mrd kg Molkenrohstoffe angeliefert und verarbeitet. Die Zunahme beim Milcheingang wurde laut BMI sowohl durch organisches Wachstum als auch durch die Akquise von neuen Lieferanten erreicht. Im Gegenzug wurde der externe Zukauf von Roh- und Sekundärmilch um fast 60 % eingeschränkt. (AgE )

 
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