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In Niedersachsen will die Agrar- und Ernährungswirtschaft eigene strategische Ziele zum Klimaschutz sowie Vorschläge zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen erarbeiten. Wie das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland (AEF) mitteilte, fand dazu unter Leitung ihres Vorsitzenden Uwe Bartels am 12.8. die Auftaktveranstaltung der Ad-Hoc-Arbeitsgruppe „Klimaschutz“ statt. Die Runde mit Experten aus Wirtschaft, Verbänden und Wissenschaft sei auf Anregung des niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil und der Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast kurzfristig gebildet worden, berichtete der AEF. Beide Regierungsvertreter hätten es kürzlich bei einem Treffen mit einer AEF-Delegation als wünschenswert bezeichnet, wenn aus der Agrar- und Ernährungswirtschaft des Oldenburger Münsterlandes eigene Ziele und konkrete Maßnahmen zur Erhöhung der Klimaschutzleistungen des Sektors formuliert würden. Im Ergebnis solle daraus ein Masterplan entstehen. Allen Beteiligten sei dabei klar, dass die Agrar- und Ernährungswirtschaft einen Spagat zwischen den Herausforderungen Welternährung, Anpassung an den Klimawandel und dem Beitrag zur Erhöhung ihrer Reduktionsanteile leisten müsse, erläuterte Bartels. Gerade deshalb sei es von besonderer Bedeutung, dass die Betroffenen der gesamten Wertschöpfungskette den Anpassungsprozess mit eigenen Vorschlägen proaktiv gestalten könnten. Die wissenschaftliche Begleitung der Arbeitsgruppe übernimmt laut AEF der emeritierte Agrarökonom der Humboldt-Universität in Berlin, Prof. Harald von Witzke. Bereits am 20. September sollen Ergebnisse der Arbeitsgruppe der Landesregierung vorgestellt werden. Das Agrarressort in Hannover wird in der Arbeitsgruppe durch den Leiter der Abteilung für Landwirtschaft, Agrarpolitik und Nachhaltigkeit, Prof. Ludwig Theuvsen, vertreten. (AgE)

 
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