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Die europäische Molkereigenossenschaft Arla Foods hat im ersten Halbjahr 2019 ihren Umsatz leicht gesteigert und dank des aufgelegten Sparprogramms auch beim Ergebnis zulegen konnte. Wie das Unternehmen am 29. August mitteilte, nahmen die Verkaufserlöse gegenüber der ersten Jahreshälfte 2018 um 2 % auf rund 5,2 Mrd Euro zu. Maßgeblich hierfür seien vor allem ein um 4,6 % höheres Umsatzvolumen bei den strategischen Marken und ein Anstieg der Verkaufspreise gewesen, berichtete der Konzern. Dazu beigetragen hätten aber auch das mengenbasierte Wachstum des Markengeschäfts auf dem internationalen Markt von 10,2 % sowie das Transformations- und Kosteneinsparprogramm Calcium, das mit Einsparungen von 97 Mio Euro bereits im ersten Halbjahr alle Erwartungen übertroffen habe. Im Berichtshalbjahr erzielte Arla zudem einen Nettogewinnanteil von 2,3 %, der damit um 0,1 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert lag. Für das gesamte Kalenderjahr peilt der Konzern eine deutliche Ergebnissteigerung an, nämlich einen Jahresüberschussanteil zwischen 2,8 % und 3,2 % bei einem Umsatz zwischen 10,2 Mrd Euro und 10,6 Mrd Euro. Ein „No-Deal“-Brexit könnte sich nach Einschätzung des Unternehmens allerdings negativ auf diese Prognose auswirken. „Die seltene Stabilität auf dem globalen Milchmarkt hat es Arla ermöglicht, auf der Dynamik, die wir 2018 geschaffen haben, aufzubauen“, resümierte Vorstandschef Peder Tuborgh. Nach seiner Darstellung konnte der Konzern im Vergleich zu seinen Konkurrenten die Wettbewerbsfähigkeit steigern und seine Rentabilität verbessern.
Laut dem Deutschland-Chef von Arla Foods, Markus Mühleisen, hat sich auch das Geschäft in der Bundesrepublik im ersten Halbjahr gut entwickelt, wobei der Verkauf wichtiger Markenprodukte und damit auch die Wertigkeit des Gesamtgeschäfts erneut gestiegen sei. Dabei hätten der Absatz der Arla-Biofrischmilch mit 30 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 sowie der von Arla Protein mit 26 % besonders stark zugelegt. Zudem habe Arla Skyr seine Position als „Nummer Eins“ unter den Quark-Markenprodukten mit einem Umsatzplus von 4,2 % verteidigt. Aktuell plant Arla Foods Deutschland nach Angaben von Mühleisen den Ausbau der Marke Hansano, unter deren Dach künftig mehr Produktinnovationen auf den Markt gebracht werden sollen. „Mit Hansano haben wir eine tolle Marke, die in vielen Regionen Norddeutschlands weit verbreitet und beliebt ist. Hier sehen wir mit der neuen Markenpositionierung und neuen Produkten noch viel Potential“, so der Arla-Deutschland-Chef.(AgE)

 
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