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Der Parlamentarische Staatssekretär vom Bundeslandwirtschaftsministerium, Hans-Joachim Fuchtel, sieht die erweiterte Nährwertkennzeichnung als einen wichtigen Baustein des ganzheitlichen Ansatzes der Ernährungspolitik seines Hauses. Diese solle es den Verbrauchern leichter machen, sich für eine gesunde Ernährung zu entscheiden, erklärte er am 5. September im Rahmen der Bonner Ernährungstage, die die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) ausrichteten. Erforderlich sei eine Nährwertkennzeichnung, „die auf den ersten Blick klar und verständlich ist“, stellte der Staatssekretär klar. Für Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner seien die Ergebnisse der derzeit laufenden Verbraucherforschung zur erweiterten Nährwertkennzeichnung maßgeblich. Einen weiteren wichtigen Beitrag zur Förderung eines gesunden Lebensstils der Verbraucher soll Fuchtel zufolge die nationale Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten leisten. Diese Strategie sei das Ergebnis eines intensiven Dialogprozesses zwischen Vertretern der Bundesregierung und der Wissenschaft sowie mit Verbänden aus den Bereichen Ernährung, Gesundheit, Lebensmittelwirtschaft und Verbraucherschutz. Ziel sei es, vor allem bei Kindern und Jugendlichen den Anteil der Übergewichtigen und Adipösen zu senken. Zudem gehe es darum, die Häufigkeit von ernährungsmitbedingten Krankheiten wie Diabetes mellitus des Typs 2 und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern. Allerdings garantierten Rezepturänderungen und eine erweiterte Nährwertkennzeichnung allein noch keine gesündere Ernährung. „Wir müssen auch weiterhin auf Ernährungsbildung und -information setzen, um die Ernährungskompetenz der Verbraucher zu stärken“, betonte Fuchtel. Der Präsident der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Dr. Hanns-Christoph Eiden, betonte in seiner Einführungsrede, „uns eint das Ziel, den Menschen einen Ernährungs- und Lebensstil nahe zu bringen, mit dem sie gesund bleiben und gesund alt werden können“. Das bedeute aber in sehr vielen Fällen Veränderung. Die Dinge würden nicht besser, wenn alles so weitergehe wie bisher, erklärte Eiden. (AgE)

 
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