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In Mecklenburg-Vorpommern haben landwirtschaftliche Betriebe noch bis zum 30. Oktober 2009 die Möglichkeit, Anträge im Rahmen des Liquiditätshilfeprogramms zu stellen. Zur Überbrückung von Liquiditätsschwierigkeiten der Landwirte war nach Angaben des Schweriner Landwirtschaftsministeriums von der Landwirtschaftlichen Rentenbank im Auftrag des Bundes ein günstiges Vier-Jahres-Darlehen zur Refinanzierung entsprechender Hausbankdarlehen aufgelegt worden. Zusätzlich attraktiv wurde dieses Darlehen durch die Zinsverbilligung von einem Prozent mit Bundesmitteln. Mecklenburg-Vorpommern hatte sein Liquiditätshilfeprogramm bereits Ende Juni 2009 auf den Weg gebracht und war damit eines der ersten Länder. Das Programm wurde zunächst sehr zögerlich angenommen. Nach der Mecklenburgische Landwirtschaftsausstellung (MeLa) Anfang September stieg die Nachfrage jedoch deutlich an. „Dennoch wurden die Möglichkeiten dieses Programms bei weitem nicht ausgeschöpft. Die Zeit drängt aber. Landwirte und Banken sollten die wirtschaftliche Situation in den Betrieben als Grundlage für die Antragstellung schnellstens aufarbeiten“, empfahl Ressortchef Dr. Till Backhaus. AgE
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