Statistiken

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Die rumänischen Molkereibetriebe rechnen für das kommende Jahr mit einer insgesamt positiven Entwicklung ihrer Branche. Im günstigsten Fall könnte der heimische Milchmarkt in der zweiten Jahreshälfte 2010 ein Wachstum von mehr als 20 % erreichen, wie es 2008 der Fall gewesen sei, so die Einschätzung des für Marketing verantwortlichen Vizepräsidenten von Muller Diary Romania, Tzafrir  Granat . Die Ergebnisse der ersten Jahreshälfte 2010 dürften sich Granat zufolge nicht wesentlich von den Zahlen des laufenden Jahres unterscheiden und vor allem in finanzieller Hinsicht schwierig sein. Nehme man alle Teilbereiche der Branche zusammen, könne der Molkereibereich aber selbst im laufenden Jahr mit einem Wachstum von bis zu 10 % rechnen. Als Folge steigender Importpreise für Rohmilch und einem wachsendem Einfuhrvolumen erwartet der Verband der Milchindustrie Rumäniens (APRIL) für das erste Quartal 2010 Preissteigerungen für Milchprodukte von 5 % bis 8 %. Diese könnten sich in den darauf folgenden Monaten fortsetzen. Ab Januar 2010 fallen in Rumänien die bisherigen Subventionen für hohe Milchqualität von umgerechnet 7 Cent/l weg. Hier bleibt abzuwarten, wie die Milchbauern reagieren werden. Das Aufkommen an Milch für die kommerziell-gewerbliche Verarbeitung belief sich nach offiziellen Statistiken im vergangenen Jahr auf gut 1 050 000 t; das waren 7,5 % weniger als ein Jahr zuvor. Der Trinkmilchkonsum lag mit 196 689 t hingegen um knapp 8 % über dem Vorjahresniveau. Planungen, einen Verarbeitungsbetrieb in Rumänien zu bauen oder eine ansässige Molkerei zu übernehmen, hat Muller Diary Romania wegen der gegenwärtig unsicheren Wirtschaftslage in Rumänien erst einmal zurückgestellt. AgE

 

 
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