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Wie die Augsburger Allgmeine gestern berichtete hat sich eine Investorengruppe zusammengetan, die die Augsburger Allgäuland-Molkerei (früher Cema) weiterführen will. Nach Informationen der AZ werden schon die Vorverträge ausgehandelt. Die Hauptbotschaft: Klappt der Deal, könnten 40 der bedrohten 130 Arbeitsplätze gesichert werden. Zusätzlich sei geplant mehrer Millionen Euro in die Modernisierung zu investieren.. „Wir wollen das Faire-Milch-Projekt quasi auf alle Frisch-Produkte ausweiten“, so Ludwig Fischer als Sprecher der Investoren. So denke man nicht nur an Frischmilch, sondern auch an die Produktion von Sahne oder Quark. Mit der Allgäuland-Molkerei stehe man in engsten Vertragsverhandlungen. Ein Abschluss stehe demnächst bevor. Tim Lubecki von der Geschäftsleitung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) bestätigt die Verhandlungen. „Wir unterstützen den Plan voll.“ Das Auftreten der Investorengruppe sei eine hervorragende Neuigkeit. Hart erkämpft wurde bisher ein Sozialplan, der die Schließung des Standortes für die Mitarbeiter abgemildert hätte. Nun gebe es für einige neue Hoffnung. Landwirte, Lieferanten, aber auch Mitarbeiter könnten sich an dem Investorenmodell beteiligen, dem Lubecki sehr gute Chancen einräumt. Mit einer großen Kundgebung hatten die Mitarbeiter in der Vergangenheit schon auf ihre dramatische Lage aufmerksam gemacht. Von der Geschäftsführung der Allgäuland-Werke gab es laut Augsburger Allgmeine gestern keine Stellungnahme. |









