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Die EU-Ausschüsse der Bauernverbände (COPA) und ländlichen Genossenschaften (COGECA) haben die Europäische Kommission dazu angehalten, beim Verkauf der Interventionsbestände von Magermilchpulver und Butter äußerste Vorsicht walten zu lassen. "Der EUMilchmarkt ist noch immer extrem instabil", erklärte COPA/COGECA-Generalsekretär Pekka Pesonen. Auch wenn sich die Lage in den vergangenen Monaten etwas verbessert habe, sei der Milchmarkt noch immer anfällig für neue Entscheidungen. Der durchschnittliche Erzeugerpreis liege noch immer bei gerade einmal 27 Cent/l bis 28 Cent/l; das sei keine große Verbesserung gegenüber 2009. Das Einkommen der EU-Landwirte sei im vergangenen Jahr um 11,6 % gesunken. Unter den Erzeugern gebe es zunehmend Sorgen über die starken Preisschwankungen: Viele von ihnen hätten von der jüngsten Markterholung noch nicht profitiert und seien zwischen niedrigen Erzeugerpreisen einerseits undhohen Kosten andererseits gefangen. Pesonen appellierte an die Kommission, insbesondere bei der Freigabe der Magermilchpulverbestände auf das rechte Maß zu achten. Eine falsche Handhabung könne zu Marktverwerfungen führen. "Die Milcherzeuger können einfach keinen weiteren Druck auf ihre Preise oder ihr Einkommen verkraften", so der Finne, der an die Kommission bereits einen entsprechenden Brief geschickt hat. AgE |


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