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Die Allgäuland-Käsereien konnten im Juni die Milchpreis-Lücke zu den benachbarten Molkereien nicht schließen.  Das geht aus dem dlz-Milchpreistrend hervor, der in der kommenden August-Ausgabe erscheint. Dabei hatte Geschäftsführer der Molkerei Marcel Mohsmann dies noch in der Mai-Ausgabe des dlz agrarmagazin angekündigt. Allerdings konnte sie den Abstand etwas verringern. So zahlte Allgäuland für eine Jahresmilchmenge von 300.000 Kilo im Juni 29,3 Ct/kg bei 4,2 Prozent Fett und 3,7 Prozent Eiweiß aus. Die Molkerei Zott kam dagegen auf 31 Ct/kg. Etwas niedriger lag der Milchpreis beim direkten Mitbewerber um den Rohstoff, der Omira. Die Ravensburger Molkerei zahlte im Juni 30,4 Cent/kg aus. Das war genausoviel die Müller, in Aretsried. Die Molkerei liegt ja in direkter Nachbarschaft zum ehemaligen Allgäuland-Standort in Augsburg. Mehr Milchgeld erhielten auch die nord- und ostdeutschen Milchviehhalter. So erhöhten Nordmilch und Humana die Auszahlungspreise um einen Cent/kg, ebenso die Milchunion-Hocheifel. Rücker in Wismar zahlte im Juni auch einen Cent/kg mehr, die Sachsenmilch in Leppersdorf sogar zwei Cent mehr. (dlz agrarmagazin)

 

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