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Die Milchanlieferung ist witterungsbedingt in der 28. Woche stärker gesunken. Im Vergleich zur Vorwoche wurden im Bundesgebiet nochmals 2,4 % weniger angeliefert als in der Vorwoche. Überdurchschnittlich ausgeprägt waren die Rückgänge in Ostdeutschland. Die Vorjahreslinie wurde noch lediglich um 0,7 % übertroffen. In Frankreich hat sich der Vorsprung im Vergleich zum Vorjahr auf ein Plus von 0,9 % ebenfalls deutlich verringert. Das rückläufige Rohstoffaufkommen hat sich auf die Rohstoffmärkte ausgewirkt. Besonders die Preise für Rohmilch haben bei höherem Bedarf in Südeuropa angezogen. Auch bei Magermilchkonzentrat waren Steigerungen festzustellen. Etwas nachgegeben hat hingegen Industriesahne. Der Marktverlauf am Markt für Magermilchpulver ist von ferienbedingter Ruhe geprägt. Viele Einkäufer sind in den Sommerferien, so dass derzeit nur wenig Aktivitäten zu beobachten sind. Gleichzeitig ist aber das Angebot rückläufig, da in den letzten Wochen bei der stärker rückläufigen Milchaufkommen und höherem Zukaufsbedarf an Rohmilch in Europa weniger Milch und Magermilch zur Trocknung zur Verfügung stand. Am Weltmarkt geben sich die Käufer weiter abwartend, wohl in der Hoffnung auf ein steigendes Angebot. Der Dollar hat sich in den letzten Wochen bei ohnehin etwas schwächeren Preisen am Weltmarkt zu Ungunsten der Anbieter aus der EU entwickelt. Der Markt für Futtermittelware ist weiter sehr ruhig. Nachgelassen hat das Interesse an Ware aus der Intervention. Bei der Ausschreibung vom 22. Juli 2010 gingen lediglich noch für 500 t Gebote ein, die sich in einer Preisspanne von 196 bis 198 EUR/100 kg bewegten. Es wurden wie bei den vorherigen Ausschreibungen keine Zuschläge erteilt. Die Preise am Markt bewegen sich, soweit Abschlüsse zu Stande kommen, auf dem Niveau der Vorwochen. Bei Vollmilchpulver wird der Marktverlauf ebenfalls als ruhig beschrieben. Am Weltmarkt nimmt das Angebot aus Südamerika und Ozeanien zu und die Preise haben etwas nachgegeben. Die Preise für Molkenpulver in Futtermittelqualität haben sich nach dem deutlichen Preisrückgang in den Vorwochen zuletzt wieder etwas befestigt. Lebensmittelware tendiert stabil. (topgarar.com) |


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