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Nach den Worten des Vorsitzenden der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), Jürgen  Abraham , dürfen Nahrungsmittel nicht zum Spielball internationaler Finanzjongleure werden. Abraham plädierte für ein „gesundes, an realwirtschaftlichen Verhältnissen orientiertes Maß an Spekulation, das für das Funktionieren der Märkte und das Absichern von Geschäften notwendig sei. Demgegenüber gelte es jedoch, der „exzessiven Spekulation“ mit Agrarrohstoffen Einhalt zu gebieten. Die Politik sei deshalb aufgefordert, mehr Klarheit über Akteure und Kontraktvolumina an internationalen Warenbörsen und den spekulativen Einfluss auf die Preisbildung zu schaffen. Darüber hinaus seien geeignete Maßnahmen zu prüfen, die Warentermingeschäfte enger an das realwirtschaftliche Marktgeschehen zu binden. Der BVE-Vorsitzende kritisierte, Spekulanten hätten in den letzten Monaten für sprunghafte Preisanstiege bei wichtigen Agrarrohstoffen gesorgt, die weit über die realwirtschaftlichen Knappheitsverhältnisse hinausgingen. Die Kakao- und Weizenpreise hätten spekulationsbedingt zeitweise historische Höchststände erreicht. Für die Ernährungsindustrie sei es ausgesprochen schwierig, mit diesen extremen Preisausschlägen auf der Rohstoffseite umzugehen, da Kostensteigerungen aufgrund der Wettbewerbssituation nur schwer weitergegeben werden könnten und sich daher unmittelbar negativ auf die Ertragslage auswirkten. AgE

 

 
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