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Die Verhandlungen über die Zukunft der Tirol Milch und ihrer 4.000 Lieferanten gehen in die entscheidende Phase. Der Vertrag mit der oberösterreichischen Berglandmilch ist unterschriftsreif. Abstimmung Ende September Ende September wird die Vollversammlung über eine Fusion mit der Berglandmilch entscheiden. Worüber die 160 Delegierten im Detail abstimmen ist mittlerweile vertraglich fixiert. Gesichert scheint, dass die Milchanfuhrbedingungen für alle Tiroler Milch Bauern unverändert bleiben, unabhängig von der Milchmenge. Das ist ein wichtiger Punkt gerade für viele Bergbauern. Auch die Abholung sowie die Zuschläge für Alm- und Heumilch sollen vertraglich fixiert sein. Auch Werk in Lienz soll erhalten bleiben - Standortgarantie für Wörgl Ebenfalls im Vertrag verankert ist, dass die Marken Tirol Milch, wie auch Latella bestehen bleiben, für das Werk in Wörgl gibt es eine Standortgarantie und die Zukunft des Standortes Lienz scheint ebenfalls abgesichert. Was die weiteren Immobilien der Tirol Milch betrifft, bleiben diese auch nach einer Fusion im alleinigen Eigentum der Tiroler Bauern. Sie sind von der Fusion, sofern sie beschlossen wird, ausgenommen. Gespräche auch mit Südtirol Wird der Vertrag unterschrieben, dann übernimmt die größte Molkerei Österreichs die viertgrößte Molkerei.
Gespräche waren im Vorfeld auch mit der Südtiroler Milkon geführt worden. Landeshauptmann Günther Platter und Agrarrefernet Anton Steixner (beide ÖVP) hatten eine Kooperation mit Südtirol forciert. (orf.at) |