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Der Streit um die Milchpolitik spitzt sich in der Schweiz weiter zu. Der Kampf um die weitere Ausrichtung der Schweizer Milchpolitik verschärft sich. Die Interessengruppe für bäuerlichen Marktkampf (BIG-M) kritisiert die Vereinigung der Schweizerischen Milchindustrie (VMI) scharf. Diese hatte in einer Medienmitteilung eine Ablehnung der Motion von SVP-Nationalrat Andreas Aebi gefordert, weil diese die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten schweizerischen Milchbranche gefährde, berichtet der Nachrichtendienst lid.  Die VMI habe erneut zum Ausdruck gebracht, dass die Verarbeiter nicht gewillt seien, zusammen mit den Produzenten eine Lösung in der BOM (Branchenorganisation Milch) zu finden, schreibt BIG-M in einer Medienmitteilung. Der Frontalangriff auf die Produzenten zeige das wahre Gesicht der Milchverarbeiter.  Gerade die VMI sei mit ihren in x-beliebiger Höhe abgeschlossenen Lieferverträgen mitverantwortlich für das Butterbergchaos. Auch tue sich die Milchindustrie offensichtlich schwer damit, dass bei Annahme der Motion Aebi die Produzenten erstmals auch beim Preis mitreden könnten. BIG-M schreibt weiter, dass man sich die Abstimmung über die Motion Aebi vom Freitag, 1. Oktober, sehr genau anschauen werde und registriere, wer wie abstimmt. Daraus würden dann die richtigen Schlüsse gezogen werden. (topagrar)
 
 
 
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