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Der Nahrungsmittelkonzern Nestle weiht am 31. März  um 12.15 Uhr im Werk Biessenhofen bei Kaufbeuren eine neue Anlage zur Produktion von Säuglingsnahrung ein, die auch bei Milchallergie verträglich ist. Diese Anlage kostete 117 Millionen Euro.  Es handelt sich um die größte Einzelinvestition des Nestle-Konzerns in Deutschland in den letzten Jahren. 117 Millionen Euro kosteten die neuen Produktionslinien mit Lager, Labor und einem 40 Meter hohen Sprühturm, in dem Milch getrocknet wird. Zudem wandelt das Produktionsverfahren ein Allergie auslösendes Eiweiß um, diese spezielle Form der Babynahrung ist deshalb auch bei Kuhmilch-Allergie verträglich. Die neue Anlage verdoppelt die bisherige Kapazität des Werks auf 28.000 Tonnen jährlich. In 80 Länder wird diese spezielle Säuglingsnahrung exportiert. Die große Investition sichert langfristig die bestehenden 640 Arbeitsplätze des Nestlé-Werks. Dort werden neben dem Spezialprodukt für allergiegefährdete Säuglinge auch Feinkostsaucen, medizinische Fertignahrung, Milchbreie oder kaffeehaltige Fertiggetränke hergestellt. Zur Einweihung heute wird auch Ministerpräsident Horst Seehofer als Gast erwartet.

 

 
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