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Offenbar kommt keine nationale Lösung für den italienischen Lebensmittelkonzern zustande. Die staatliche Cassa Depositi e Prestiti könnte als letzte Hoffnung die italienischen Interessen wahren. In Italien wird es offenbar doch keine nationale Lösung für den heimischen Lebensmittelkonzern Parmalat geben. Italienische Firmen planen kein Gegenoffert zu dem Angebot der französischen Molkerei Lactalis für Parmalat, wie am Mittwoch aus italienischen Regierungskreisen verlautete. Allerdings könne die staatliche Cassa Depositi e Prestiti die italienischen Interessen wahren, indem sie zehn Prozent an Parmalat übernehme, hieß es in den Kreisen. "Es gibt kein italienisches Konsortium, das bereitstünde, den Franzosen Parmalat streitig zu machen", sagte ein Regierungsvertreter . Gespräche, um ein Konsortium zusammenzustellen, seien vor etwa zehn Tagen gescheitert, sagte eine der Personen. Es habe sich kein Industriepartner finden lassen, der sich mit den Banken auf einen Kauf von Parmalat habe einigen können. "Das Offert von Lactalis hat alles geändert", erfuhr Reuters. Damit müsse ein Gegen-Angebot für die gesamte Firma etwa fünf Milliarden Euro umfassen. "Das ist im Moment sehr unwahrscheinlich." Der Galbani-Hersteller Lactalis - Europas größte Molkerei - will Parmalat für 3,4 Milliarden Euro ganz übernehmen. Die Franzosen halten bereits 29 Prozent an den Italienern. Die Regierung in Rom sieht den Ausverkauf italienischer Unternehmen mit Sorge, zeigte sich aber zuletzt versöhnlich. (DiePresse.com)
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