Statistiken

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Die Symrise AG ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2011 gestartet und hat die hohen Vorjahreswerte bei Umsatz und Ergebnis übertroffen. Der Konzern profitierte im ersten Quartal von der anhaltend positiven Nach-frageentwicklung, wenngleich diese moderater ausfiel als im Vorjahres-zeitraum, der weitestgehend durch Nachholeffekte geprägt war. In der Be-richtsperiode steigerte Symrise den Konzernumsatz um 6,6 % auf 416,8 Mio. € und wuchs damit erneut schneller als der Markt für Aromen und Duftstoffe. Wachstumstreiber waren vor allem das Großkundengeschäft sowie die Schwellenmärkte, allen voran Lateinamerika. Das EBITDA er-höhte sich um 2 % auf 85,2 Mio. €. Symrise erreichte damit trotz stark ge-stiegener Rohstoffpreise eine EBITDA-Marge von 20,5 %. Hierzu trugen eine hohe Kapazitätsauslastung sowie konsequentes Kostenmanagement maßgeblich bei.
Dr. Heinz-Jürgen Bertram, Vorstandsvorsitzender der Symrise AG, sagte: „Nach dem außergewöhnlich starken Vorjahr sind die Märkte erwartungsgemäß zu moderaterem Wachstum zurückgekehrt. Wir profitieren durch unsere gute strategische Aufstellung jedoch weiterhin von der dynamischen Nachfrage in wichtigen Märkten, insbesondere in den Schwellenländern in Asien und Latein-amerika. Mit einem Umsatzplus von 6,6 % sind wir erneut schneller gewachsen als der Markt. Unsere EBITDA-Marge haben wir auf dem Niveau von über 20 % gehalten und damit gezeigt, dass wir die aktuellen Herausforderungen auf den Rohstoffmärkten derzeit erfolgreich bewältigen. Wir haben im ersten Quartal eine gute Basis geschaffen und blicken durchaus zuversichtlich auf die kom-menden Monate. Unsicherheiten bestehen aber auch weiterhin bezüglich der politischen Entwicklungen in Nordafrika und dem Mittleren Osten, den Folgen der Naturkatastrophe in Japan und der Preisentwicklungen auf den Rohstoff-märkten.“
Schwellenländer treiben Umsatzwachstum
Im ersten Quartal steigerte Symrise den Konzernumsatz um 6,6 % auf 416,8 Mio. € (Vorjahr 391,0 Mio. €). Währungsbereinigt betrug das Umsatzplus 4,3 %. Zur Umsatzsteigerung trugen sowohl die Regionen EAME und Asien/Pazifik als auch die Schwellenländer bei. Mit einem Umsatzplus von 6 % legten die Emer-
ging Markets besonders stark zu und trugen im ersten Quartal 46 % zum Ge-samtumsatz bei.
Lateinamerika stellte mit einem Umsatzanstieg von 21 % (währungsbereinigt 15 %) die mit Abstand dynamischste Region dar: Symrise konnte dort an das starke Wachstum des Vorjahres anknüpfen und profitierte in beiden Geschäfts-bereichen von einer hohen Nachfrage. In EAME verbesserte Symrise den Um-satz um 5 % (währungsbereinigt 5 %). Hier machten sich insbesondere die etablierten Märkte Westeuropas positiv bemerkbar. Asien/Pazifik steigerte den Umsatz um 11 % (währungsbereinigt 4 %) und profitierte im ersten Quartal vor allem von der Nachfrage nach Süßwaren und der Feinparfümerie. Lediglich in der Region Nordamerika ging der Umsatz im Vergleich zu den hohen Vorjah-reswerten um 1 % zurück (währungsbereinigt -2 %).
Core List Positionen bescheren Wachstum im Großkundengeschäft
Das strategisch wichtige Geschäft mit international tätigen Lebensmittel- und Konsumgüterkonzernen baute Symrise im ersten Quartal weiter aus. Der Um-satz mit den zehn größten Kunden je Geschäftsbereich legte um 11 % bzw. währungsbereinigt 9 % zu und übertraf damit das Umsatzwachstum im Kon-zern. Beide Divisionen trugen zu dieser Entwicklung bei. Das Großkundenge-schäft stand in der Berichtsperiode für rund 30 % des Gesamtumsatzes und profitierte sowohl von den guten Core List Positionen als auch vom guten Kun-denzugang.
EBITDA-Marge von 20,5 % erreicht
Symrise blieb auch im ersten Quartal 2011 ertragsstark und hielt die EBITDA-Marge über der Zielmarke von 20 %. Nachteilige Effekte aus dem Anstieg der Rohstoffpreise und der Währungskursentwicklung konnte der Konzern durch eine hohe Auslastung und anhaltende Kostendisziplin kompensieren.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 2 % auf 85,2 Mio. € (Vorjahr: 83,3 Mio. €). Die EBITDA-Marge belief sich damit auf 20,5 % (Vorjahr: 21,3 %). Der Periodenüberschuss erhöhte sich um 2 % auf 41,1 Mio. € (Vorjahr: 40,4 Mio. €). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,35 € (Vorjahr: 0,34 €).
Temporärer Lageraufbau der Rohstoffbestände zur frühzeitigen Siche-rung von Konditionen
Der operative Cashflow ging von 21,1 Mio. € im Vorjahresquartal auf 6,4 Mio. € zurück. Bemerkbar machte sich hier sowohl die saisonbedingte Erhöhung des Working Capital als auch der gezielte weitere Aufbau von Lagerbeständen, um zu erwartenden Preissteigerungen und knappen Verfügbarkeiten bei einigen Rohstoffen frühzeitig entgegenzuwirken.
Die Nettoverschuldung (inkl. Pensionsrückstellungen) belief sich zum Ende des ersten Quartals auf 525,0 Mio. € (31.12.2010: 521,0 Mio. €). Das Verhältnis von Nettoverschuldung inkl. Pensionsrückstellungen zu EBITDA lag zum Ende der Berichtsperiode mit 2,2 auf dem gleichen Niveau wie zum Jahresende 2010.

 

 
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