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In den Vereinigten Staaten verteuern sich Lebensmittel momentan spürbar. Der Index für die Nahrungsmittelinflation erhöhte sich laut Angaben des Washingtoner Landwirtschaftsministeriums im April 2011 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 3,2Punkte. Für das Gesamtjahr rechnet das Agrarressort mit einer Teuerungsrate bei Lebensmitteln von 3,0 % bis 4,0 %, nach lediglich 0,8 % im Vorjahr und 1,8 % im Jahr 2009. Ein wichtiger Faktor soll die Entwicklung bei Milchprodukten sein, für die 2011 ein Plus von 5,0 % bis 6,0 % prognostiziert wird, nachdem sich diese Erzeugnisse im vergangenen Jahr lediglich um 1,1 % verteuert und im Jahr zuvor sogar um 6,4 % verbilligt hatten. Deutlich mehr müssen die Amerikaner laut den Erwartungen ihres Landwirtschaftsministeriums auch für Fleisch berappen: Für Rind- und Kalbfleisch wird 2011 ein Preiszuwachs von bis zu 8 % erwartet, bei Schweinefleisch wird die Inflation auf bis zu 7,5 % veranschlagt. Andererseits soll sich Geflügelfleisch mit einem Plus von 2,5 % bis 3,5 % leicht unterdurchschnittlich verteuern. Bei pflanzlichen Produkten soll sich die Inflation bei Fetten und Ölen mit einer erwarteten Preissteigerung von 7 % bis 8 % am stärksten bemerkbar machen. Für Obst und Gemüse wird eine Teuerungsrate im Rahmen des für Lebensmittel erwarteten Durchschnitts erwartet. Insgesamt reagiert die Ernährungswirtschaft in den USA damit offenbar auf den Preisboom an den internationalen Agrarmärkten. (AgE)
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