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Nicht nur der Konsum, auch die Milchproduktion wird in Asien steigen. Die Welternährungsbehörde FAO rechnet für 2012 mit einem Wachstum der weltweiten Milcherzeugung um 2,7 % auf 750 Mio. t. Im vergangenen Jahr lag die Zunahme mit 4,0 % überdurchschnittlich hoch. Die stärkste Steigerung wird für Asien erwartet, wobei dort mehr als die Hälfte Zunahme auf Indien entfallen soll. Auch für China, Pakistan und die Türkei werden Produktionssteigerungen vorhergesagt. In Südamerika, wo die Erzeugung 2012 im Schnitt um 4,4 % zugelegt hat, wird für das laufende Jahr eine Ausweitung in ähnlicher Größenordnung erwartet. In Nord- und Zentralamerika wird das Wachstum in erster Linie von den USA getragen. Für den europäischen Kontinent geht die FAO von einem unterdurchschnittlichen Wachstum um 1,1 % aus. In Ozeanien soll die Erzeugung 2012 hingegen ähnlich stark wie im Vorjahr um 7 % zulegen. Auch in Afrika wird die Milchproduktion nach Einschätzung der Experten zunehmen. In Ägypten könnten die Nachwirkungen der Maul- und Klauenseuche allerdings zu Rückgängen führen. Die FAO stellt zudem fest, dass die Preise für Milchprodukte am Weltmarkt seit Mitte 2011 gesunken sind. Dies wird auf die höhere Verfügbarkeit von Milch zurückgeführt. Die Preise seien aber über ihren historischen Durchschnitten geblieben. Aufgrund der nicht vorhandenen öffentlich finanzierten Bestände in den USA und der EU blieben die Preise anfällig für Schwankungen bei plötzlichen Änderungen der Produktion. Wegen der positiven Aussichten für die Milcherzeugung im weiteren Verlauf von 2012 rechnet man in Rom kurzfristig aber mit anhaltendem Preisdruck.(ZMB/Topagrar.com)
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