Germany: ife data September/August

In Germany in September compared to August the raw material or compound value of milk at farm increased 2.4 eurocent to 38.9 eurocent per kilogram milk with 4.0 percent fat and 3.4 percent protein (exclusive VAT). This is 7.8 eurocent more than in the same month last year. The highest future price of milk for the next 18 months on the Kieler Börsenmilchwert European Energy Exchange is the price for Novenber and December 2021 at 44.3 eurocent. The lowest future price is the price for February till April 2023 at 40.8 eurocent

Preise für Milchpulver und Molkenpulver vom 10. November

Die Milchanlieferung in Deutschland bewegt sich weiter auf einem niedrigen Niveau, wenngleich der saisonale Rückgang zuletzt unterbrochen wurde. Das Saisontief dürfte inzwischen kurz bevorstehen. In der 43. Woche erfassten die Molkereien laut Schnellberichterstattung der ZMB eben so viel Milch wie in der Vorwoche. Damit war die Milchanlieferung um 2,9 % niedriger als in der Vorjahreswoche. In Frankreich hat sich der Rückstand zur Vorjahreslinie zuletzt auf 2,0 % verringert.
Am Markt für flüssigen Rohstoff haben sich die Preise für Industrierahm, Magermilchkonzentrat und Versandmilch auf hohem Niveau stabilisiert. Zuletzt hatten die Preise für Magermilchkonzentrat nochmals einen Schub erhalten.
Die Lage am Markt für Magermilchpulver ist unverändert sehr fest. Es wird von einer guten Nachfrage berichtet. Kaufinteresse besteht innerhalb des europäischen Marktes und zuletzt auch zunehmend am Weltmarkt, wobei sich der schwache Euro positiv für die EU-Anbieter auswirkt. Dem Bedarf steht nur ein begrenztes Angebot gegenüber. Teilweise wird von Zuteilungen berichtet. Für Lieferungen bis zum Jahresende, die noch vereinzelt nachgefragt werden, stehen nur noch Restmengen zur Verfügung, die sich aber zu für die Verkäufer attraktiven Preisen absetzen lassen.
Vor allem werden die bestehenden Verträge beliefert. Verhandlungen werden nun schwerpunktmäßig für Lieferungen im ersten Quartal des kommenden Jahres geführt, teilweise auch darüber hinaus. Die Werke agieren dabei vorsichtig, da Teile der Produktion bereits verkauft sind und die Verfügbarkeit unsicher ist. Nach dem Abbau von umfangreichen Beständen in den Vorjahren und nicht mehr wachsendem Milchaufkommen in der EU bei gleichzeitig steigender Käsenachfrage, werden die Verkaufsmengen vorsichtiger geplant. Auch in den USA ist die Produktion in den vergangenen Monaten eingeschränkt worden, was sich beim Angebot am Weltmarkt bemerkbar machen dürfte.
Für Magermilchpulver in Lebensmittelqualität haben sich zuletzt erneut höhere Preise realisieren lassen. Auch für Futtermittelware müssen höhere Preise angelegt werden.
Fester hat sich auch Vollmilchpulver entwickelt. Es besteht weiterhin Kaufinteresse für verschiedene Termine, vorrangig aber nicht ausschließlich, innerhalb des Binnenmarktes. Es wird überwiegend lediglich auftragsbezogen produziert. Mit den höheren Rohstoffkosten haben auch die Preise für Vollmilchpulver weiter zugelegt.
Am Markt für Molkenpulver sind aktuell stabile Tendenzen bei den Preisen für Futtermittelware zu beobachten. Lebensmittelware wird gut nachgefragt und tendiert aktuell fester. (Süddeutsche Butter- und Käse-Börse e.V. Kempten (Allgäu)/proplanta)

Milchmarkt: EEX führt Indizes für Käseprodukte ein

Die European Energy Exchange (EEX) wird neue Indizes für Käseprodukte einführen, und zwar die „Weekly European Cheese Indices“ (WECI). Das kündigte die Börse in Leipzig heute an. Sie will damit zu mehr Preistransparenz auf dem europäischen Markt für Milchprodukte beitragen. Die Indizes werden der EEX zufolge jeweils am Mittwoch veröffentlicht, auf Preisbeiträgen von physischen Marktteilnehmern basieren und vier der wichtigsten europäischen Käsesorten abdecken: Cheddar Curd, Mild Cheddar, Young Gouda und Mozzarella. Die Einführung der neuen Käse-Indizes ist nach Angaben der Börse das Ergebnis eines Pilotprogramms, das von einem Querschnitt von führenden europäischen Unternehmen entlang der Milchwertschöpfungskette unterstützt wurde. Die Indexspezifikationen und die Preisberechnungsmethodik seien so entwickelt worden, dass sie die Spotpreise auf dem zugrunde liegenden physischen Markt möglichst genau widerspiegelten. Zum Zeitpunkt der Markteinführung würden die Preise für die Indizes von Unternehmen aus acht verschiedenen europäischen Ländern zur Verfügung gestellt, die die Milchwertschöpfungskette repräsentierten, von Molkereigenossenschaften und verarbeitenden Unternehmen bis hin zu Handelsunternehmen und Lebensmittelherstellern, erklärte die EEX. Sie ermutigte auch weitere interessierte Unternehmen, sich an der Ermittlung der neuen WECI-Indizes zu beteiligen und damit zu mehr Transparenz auf den europäischen Milchproduktmärkten beizutragen. „Die Einführung der ‚EEX Weekly European Cheese Indices‘ ist ein weiterer Schritt in unserem Bestreben, dem europäischen Milchmarkt mehr Preistransparenz und neue Absicherungsmöglichkeiten zu bieten“, so der EEX-Agrarexperte Peter Blogg. Die Entwicklung und Einführung dieser innovativen Indizes werde von einigen der führenden Molkereiunternehmen und -organisationen in Europa unterstützt. Ziel ist es laut Blogg, die WECI-Indexfamilie zur wichtigsten Referenz für die Großhandelskäsepreise auf dem europäischen Markt zu entwickeln. Zum Zeitpunkt der Markteinführung werden die „EEX Weekly European Cheese Indices“ Blogg zufolge ausschließlich auf den Preisdaten der beteiligten Unternehmen basieren. In Zukunft sei vorstellbar, dass die EEX auch zusätzliche Preisquellen einbeziehe. (proplanta)

Belgium: number of tied barns in Flanders

In Belgium, the northern part Flanders, with the most dairy cattle, had in 2020 a number of 650 tied barns for 21000 dairy cows. This was 16.6 percent of the total number of dairy barns and 6.5 percent of the Flemish dairy cows. In 2016 this was 940 tied barns with 30000 dairy cows 22 percent of the barns and 10.3 percent of the cows.

The Netherlands: Arla recruits dairy farmes supplying pasture milk

In Holland, the Denmark headquartered dairy cooperative Arla is recruiting dairy farmers to increase the supply of pasture milk. This because of the increasing demand for Arla dairy products. Current Arla has in Holland around one hundred member dairy farms that supply milk to Arla. Arla has a processing unit in Holland were annual around 300 employees process around 300 million liter milk.

The Netherlands: RFC Chair steps down

In Holland, three months after he took into office, Erwin Wunnekink has stepped down as the Chair and Member of the Board of dairy cooperative Royal FrieslandCampina. He commented this as that there is a lot of unrest in the cooperative and in the sector and that in particularly in these times unity and decisiveness is needed. With his decision to step down, he wants to contribute to improving support for, and restoring confidence in, the Board. Wunnekink had been a member of the Cooperative Board and the Supervisory Board since December 2009 and had been Vice-Chair of both bodies since December 2016.

The Netherlands: Royal DSM commercialises methane-reducing feed additive

The Holland headquartered Royal DSM, has got approval from the Brazilian and Chilean authorities to commercialise its methane-reducing feed additive for ruminants Bovaer. According to DSM just a quarter teaspoon of Bovaer per cow per day suppresses the enzyme that triggers methane production in a cow’s rumen and consistently reduces enteric methane emission by approximately 30 percent for dairy cows and even higher percentages (up to 90%) for beef cows. Bovaer has recently been filed for registration in Europe. Registrations of the feed additive in other regions will follow.

The Netherlands: market share of organic milk

In Holland in 2020 in supermarkets was organic milk the most bought organic consumer product, followed by organic eggs and organic yoghurt. Sales of organic products in supermarkets increased in 2020 12.9 percent. Total market share of organic products in supermarkets is in Holland 3.26 percent. (Source: Bionext.)

The Netherlands: analysis regarding costs of milking by robot

In Holland an analyses of the accountancy service Alfa shows that productions costs of milk milked by robot is 49 eurocent per 100 kilogram higher than of milk out of a parlour. Another analyses shows that from 2015 till 2020 dairy farms average earned 89 percent of their income with cows and milk.The rest was earned with among others selling grown products and compenstion for nature maintenance.

The Netherlands: number of dairy cows

Holland had on April 1, 2021 a number of 1.57 million dairy cows which was 1.4 percent less than one year before. The number of youngstock was 967000 head which was 3.4 percent more than one year before. An average dairy farm had 103 cows and 58 hectare land which means average 1.77 cows per hectare. (Source: Statistics Netherlands)

Great Britain: National Farmers Union (NFU) published new export strategy to help British dairy sector

In the United Kingdom the National Farmers Union (NFU) has published an ambitious new export strategy to help the British dairy sector unlock new opportunities in international markets. NFU’s Dairy Export Strategy key asks: Form a new taskforce which aims to improve and increase dairy exports; The British dairy sector to collaborate on a new strategy to grow dairy exports; Government investment, in partnership with the industry, to drive dairy exports through trade deals, agriculture counsellors, and market development; Encourage investment in domestic processing capacity to take advantage of new markets; Provide a stable regulatory environment for dairy farmers to thrive; Develop an increased focus and build on existing work by existing organizations on dairy exports and market development. According to the NFU the new export strategy could double the value of British dairy exports over the next ten years.

Ireland: calving season has been increased

In Ireland in the 2021 calving season the national calving interval has increased by one day to 388 days, from 387 days in 2020. The best ten percent of the dairy farms have a calving interval of 364 days, the worse ten percent dairy farms have a calving interval of 422 days. The Irish national target is a calving interval of 365 days. The average replacement rate is 19 percent. Of the heifers average 74 percent calved at an age of 22 to 26 months. Of all calvings average 67 percent took place in a six week period, of the top ten percent dairy farms this was 87 percent and of the bottom ten percent of the dairy farms this was 40 percent.

Denmark: Arla establishes pilot programme with farming experts

The Denmark headquartered dairy cooperative Arla will explore regenerative dairy farming practices on 24 pilot farms and create data-driven proof points of their impact on nature and climate. At the same time more than 900 organic Arla farmers will measure their soil carbon content and register practices that promote biodiversity. The first step is to establish a pilot programme created in partnership with regenerative farming experts. Across the five countries United Kingdom, Sweden, Germany, the Netherlands and Denmark, 24 selected pilot farmers will be trained and coached to implement various regenerative methods, and their learnings combined with data collection will build knowledge of how regenerative methods can be applied to different dairy farming systems in Europe and how they impact climate and nature. They are a mix of conventional farmers with both grazed and fully housed systems and organic farmers. They have agreed to be pilot farmers for a period of four years. The farmers will help gather data and assess various methods to understand what effect they can have on soil health, carbon capture, biodiversity, ecosystem processes, farm profitability, and farmer well-being. The second step is a commitment from the cooperative’s 916 organic farmers. Starting this year, they will self-assess and register their farm’s biodiversity activities once every year to generate data. In addition to this, they will collect soil samples, which will be analysed by a third party laboratory to establish a baseline for their soil carbon. Furthermore, the organic farmers will guarantee that a number of soil health and biodiversity measures are activated on their farms. They will get access to a lever catalogue including information about how to measure and manage improvements. From 2022, they will also self-assess soil health indicators e.g. testing soil smell, spading ease, and earthworm counts.