DBV unterstreicht zum Weltschulmilchtag Bedeutung entsprechender Programme

Die große Bedeutung von Milch als ein wertvolles Nahrungsmittel für Schülerinnen und Schüler hat der Milchpräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Karsten Schmal, unterstrichen. Anlässlich des Weltschulmilchtages, der am 30. September begangen wurde, hob Schmal hervor, dass Milch seit etwa 10 000 Jahren dem Menschen als Quelle wichtiger Nährstoffe diene. Sie liefere hochwertiges Protein für den Muskelaufbau und erhalt sowie andere wichtige Vitamine und für den menschlichen Körper leicht verwertbares Kalzium für die Knochen- und Zahngesundheit. Laut Schmal empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) den täglichen Verzehr von Milchprodukten. Auch deshalb werde im Rahmen des EU-Schulprogramms die Abgabe von Milch und bestimmten Milchprodukten an Kinder in Bildungseinrichtungen gefördert. Aus Sicht des DBV sind Schulmilchprogramme nicht nur in Entwicklungsländern, sondern auch in Industriestaaten weiterhin aufrechtzuerhalten, um eine gesunde Ernährung von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Die Umsetzung des EU-Schulmilchprogramms sollte dementsprechend praktikabel für die durchführenden Organisationen in den Bundesländern gestaltet werden. Jährlich profitierten deutschlandweit rund 800 000 Kinder und Jugendliche von Schulmilchprogrammen, so der Bauernverband. Zur Förderung der Abgabe von Schulmilch würden aus dem EU-Budget jährlich etwa 100 Mio Euro zur Verfügung gestellt, davon rund 10 Mio Euro für Deutschland. Die Landesvereinigung der Milchwirtschaft Nordrhein-Westfalen (LV Milch NRW) wies darauf hin, dass in diesem Jahr zum Weltschulmilchtag nicht nur die „Kinder lernen kochen-Tour“, sondern auch die Unterrichtseinsätze zum Thema „Gesundes Frühstück mit Milch, Obst und Gemüse“ in schulischen Einrichtungen und Kindergärten umgesetzt worden seien. „Erfreulich ist, dass wir trotz der derzeit erschwerten Corona-Bedingungen wie gewohnt gern gesehene Gäste in den Schulen sind“, erklärte der Sprecher der Landesvereinigung, Frank Maurer. Nach seinen Angaben war in den letzten Jahren in Nordrhein-Westfalen ein Rückgang der Schulmilch zu verzeichnen. Dafür gewinne die Zielgruppe der Kindergärten und Kindertagesstätten im Rahmen der Schulmilchförderung an Bedeutung. Diesen Trend gelte es zu nutzen, um Kinder bereits im Kindergartenalter über die Bedeutung der richtigen Ernährung aufzuklären und wichtige Informationsarbeit bei Eltern, Erzieherinnen und Erziehern zu leisten. (AgE)

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