Milchpreisindex legt zum Jahresbeginn weiter zu

Im Januar 2021 erreichte der von der Food and Agriculture Organization (FAO) ermittelte Food Price Index 111 Punkte. Damit lag der Milchpreisindex im Vergleich zum Dezember 2020 um 1,6 Prozent höher und nahm den achten Monat in Folge zu. Der Anstieg des weltweiten Preisniveaus resultierte insbesondere aus höheren Notierungen für Butter und Vollmilchpulver.
Preistreibend wirkte vor allem die Nachfrage aus China. Die anstehenden Neujahrsfeierlichkeiten Mitte Februar erhöhten den dortigen Bedarf. Gleichzeitig fiel die exportfähige Ware aus Neuseeland saisontypisch gering aus, was den Effekt zusätzlich verstärkte. Magermilchpulver wurde ebenso zu höheren Konditionen gehandelt. Eine gestiegene Nachfrage nach Spotlieferungen sowie eine gleichzeitig rückläufige Produktion in Westeuropa führte zu festen Preistendenzen.
Im Gegensatz dazu gingen die Preise für Käse zurück und unterschritten leicht das Niveau von Dezember 2020. Ein ruhiger Marktverlauf im europäischen Binnenmarkt sowie der Lageraufbau in den USA führten zu schwächeren Konditionen.  (Topagrar.com)

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