Österreich: Höhere Beihilfen im Schulmilchprogramm

Im österreichischen Schulmilchprogramm werden die Beihilfen erhöht, um den Kindern und Jugendlichen die tägliche Portion Milch künftig zu einem günstigeren Preis anbieten zu können. Die entsprechende Änderung der Verordnung „Schulprogramm für landwirtschaftliche Erzeugnisse“ hat die Wiener Regierung jetzt erlassen. Wie das Landwirtschaftsministerium in Wien mitteilte, soll es ab dem kommenden Schuljahr eine Erhöhung der Beihilfen für Milch, laktosefreie Milch, Joghurt, Butter- und Sauermilch von 40 Euro je 100 kg auf dann 60 Euro je 100 kg geben. Dadurch werde die 250 ml umfassende Schulmilchportion für Kinder und Jugendliche durchschnittlich um 5 Cent günstiger. Ressortchefin Elisabeth Köstinger kündigte außerdem an, die „Schnuppermilch-Aktion“, bei der sämtliche Kosten für eine Woche übernommen würden, von der ersten Schulstufe auf alle weiteren Stufen der Volksschule auszuweiten. „Milch aus heimischer Produktion schmeckt, ist gesund und unterstützt unsere Bäuerinnen und Bauern“, erklärte Köstinger. In den vergangenen Jahren hätten rund 2 400 Kindergärten und Schulen mit zusammen rund 65 000 Kindern an dem Programm teilgenommen. (AgE)

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