Regionale Produkte in Corona-Zeiten gefragt

Lebensmittel aus der Region erfreuen sich in Zeiten von Corona einer wachsenden Beliebtheit. Wie das Landvolk Niedersachsen am 4. Mai mitteilte, verzeichnen die Direktvermarkter nicht nur Umsatzzuwächse, sondern können auch viele Neukunden begrüßen. „Seit der Corona-Pandemie sind über die Wochen- und Bauernmärkte sowie in Hofläden die Umsätze um 20  bis 30 Prozent gestiegen und stagnieren jetzt auf einem höheren Niveau als vor der Corona-Zeit“, berichtet die Geschäftsstellenleiterin der Vereinigung Norddeutscher Direktvermarkter (VND), Elke Sandvoß. Anfänglich seien vor allem haltbare Produkte gekauft worden, wobei es auch zu Hamsterkäufen gekommen sei. Nun griffen Kunden in den Hofläden wieder verstärkt zur Frischware. Aufgrund des aktuellen Engpasses bei den Saisonkräften zur Pflanz- und anstehenden Erntezeit rechnen die Hofläden dem Landesbauernverband zufolge mit einem knapperen Angebot bei Obst und Gemüse. Sie hoffen, dass die freiwilligen Kräfte einiges auffangen werden, damit die Verbraucher weiterhin frische Produkte aus der Region und aus Niedersachsen genießen können. Während sich mehrere Direktvermarkter über neue Stammkunden freuen können, hadern laut Sandvoß andere, da ihnen die Gastronomie als Abnehmer für ihre regionalen Produkte und Spezialitäten fehlt. Diese Betriebe hätten die finanziellen Hilfsprogramme des Landes in Anspruch genommen und das Geld in der Regel schnell und unproblematisch innerhalb von drei bis zehn Tagen erhalten. Wo sich der nächste Hofladen befindet, können Interessierte schnell im Internet herausfinden. (www.service-vom-hof.de) (AgE)

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