Rukwied fordert Beteiligung am Wiederaufbau nach der Corona-Krise

Einen stabilen EU-Agrarhaushalt und eine Beteiligung der Land- und Forstwirtschaft an den Maßnahmen zum Wiederaufbau nach der Corona-Krise hat der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und des EU-Ausschusses der Bauernverbände (COPA), Joachim Rukwied, gefordert. Vor dem Hintergrund einer neuen Vorlage für einen Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR) von 2021 bis 2027 mahnte der Bauernpräsident am 7. Mai gegenüber Kommissionspräsidentin Dr. Ursula von der Leyen an, das Agrarbudget zügig zu verabschieden: „Außergewöhnliche Umstände brauchen außergewöhnliche Maßnahmen.“ Laut Rukwied benötigen die Bauern finanzielle Planungssicherheit, um die Landwirtschaft zu stabilisieren und damit die Ernährungsversorgung für ganz Europa zu gewährleisten. Er bekräftigte daher die Forderung nach einem „starken und angemessenen Budget“ für die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) innerhalb des kommenden MFR. Zudem unterstrich der DBV-Präsident mit Blick auf das geplante Wiederaufbauprogramm der EU die Einbeziehung der Land- und Forstwirtschaft, „um einen Anreiz für dringend benötigte Investitionen im Agrarsektor zu geben“. Als COPA-Präsident vertritt Rukwied laut DBV rund 60 europäische Bauernverbände und damit mehr als 10 Mio. landwirtschaftliche Betriebe in der Europäischen Union. (AgE)

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