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In Deutschland hat sich das Milchaufkommen mit der Abkühlung der Temperaturen stabilisiert. In der 27. Woche erfassten die deutschen Molkereien laut Schnellberichterstattung der ZMB im Schnitt 0,2 % mehr Milch als in der Vorwoche. Der Rückstand gegenüber der Vorjahreswoche hat sich damit auf 2,4 % leicht verringert. In Frankreich ging die Milchanlieferung in der 27. Woche gegenüber der Vorwoche stark um 3,8 % zurück und lag damit um 2,6 % unter der Vorjahreslinie.
An den Märkten für flüssigen Rohstoff sind die Tendenzen unterschiedlich. Während Magermilchkonzentrat bei geringem Angebot zuletzt fester gehandelt wurde, haben die Preise für Industrierahm nachgegeben.
Die Lage am Markt für Magermilchpulver ist aktuell vor allem durch die Ferienzeit geprägt. Viele Marktbeteiligte sind bereits in den Sommerferien oder treffen die letzten Vorbereitungen, so dass derzeit nur in begrenztem Maß neue Verkaufsabschlüsse zu Stande kommen. In gewissem Umfang sind zuletzt aber weiter Kontrakte getätigt worden, vorrangig noch für kurzfristige Termine. Für spätere Termine gehen weiter Anfragen aus dem Ausland wie auch von der Lebensmittelindustrie ein, aber weniger lebhaft als noch vor wenigen Wochen. Erfahrungsgemäß springt die Nachfrage ab Mitte August wieder stärker an, wenn die meisten Einkäufer wieder aus dem Sommerurlaub zurück sind. Vor allem werden die bestehenden Kontrakte abgewickelt. Sowohl die Käufer wie auch die Verkäufer haben die Verträge für die kommenden Wochen rechtzeitig abgeschlossen, so dass derzeit auf beiden Seiten wenig Handlungsbedarf besteht. Die Preise für Lebensmittelware sind in der Bandbreite der vergangenen Wochen stabil. Für frische Futtermittelware werden bei den gestiegenen Konzentratpreisen höhere Preise gefordert. Der Geschäftsverlauf ist aber sehr ruhig, da man vorrangig auf Bestandsware zurückgreift.
Der Markt für Vollmilchpulver wird ebenfalls als ferienbedingt ruhig eingeschätzt. Die Exportmöglichkeiten haben zuletzt wieder nachgelassen. Es wird über schwächere Preise berichtet, was auf die Situation bei Milchfett zurückgeführt wird.
Die Preise für Molkenpulver haben sich insgesamt schwächer entwickelt. Bei Futtermittelware haben die Erlöse in der vergangenen Woche erneut nachgegeben. Bei Lebensmittelware wird über weiter uneinheitliche, aber insgesamt schwächere Preise berichtet. (Süddeutsche Butter- und Käse-Börse e.V. Kempten (Allgäu)/proplanta)

 
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