Weniger Milchgeld bei Fonterra

 

 

 

 

 

 

Der neuseeländische Molkereikonzern Fonterra hat auf die zuletzt gesunkenen Preise am Weltmilchmarkt reagiert und seine Prognose für den Milcherzeugerpreis nach unten korrigiert. Wie das genossenschaftliche Unternehmen am 9. Mai mitteilte, soll die Vergütung für das Kilogramm Milchfeststoff in der bis noch bis Ende Mai laufenden Saison 2021/22 zwischen 9,10 NZ$ (5,50 Euro) und 9,50 NZ$ (5,74 Euro) liegen; das Spannenmittel wurde damit gegenüber der vorherigen Prognose um 0,30 NZ$ (18,1 Eurocent) auf 9,30 NZ$ (5,62 Euro) gesenkt. Dies wäre in der Geschichte Fonterras allerdings immer noch ein Rekordauszahlungsniveau; der Milchpreis der Vorsaison würde um 23,3 % übertroffen. Laut Fonterra-Geschäftsführer Miles Hurrell hatten zuletzt die Corona-Lockdowns in China, die Wirtschaftskrise in Sri Lanka und der Ukraine-Krieg negative Auswirkungen auf die weltweite Nachfrage nach Milchprodukten. „Obwohl die langfristigen Aussichten für den Milchmarkt weiterhin positiv sind und wir davon ausgehen, dass sich Angebot und Nachfrage im weiteren Jahresverlauf mehr angleichen werden, haben sich die kurzfristigen Auswirkungen auf die Preise an der Global Dairy Trade (GDT) niedergeschlagen“, erklärte Hurrell. So seien beispielsweise die Preise für das wichtige Produkt Vollmilchpulver in den vergangenen vier Auktionen um insgesamt 18 % gesunken. „Als Exporteur in 140 Länder haben wir ständig mit dieser Art von globalen Ereignissen zu tun, aber im Moment sehen wir die Auswirkungen gleich mehrerer Ereignisse“, erläuterte der Fonterra-Geschäftsführer. In Verbindung mit dem Inflationsdruck sei es nicht überraschend, dass die Käufer vorsichtiger würden. Die Senkung der Milchpreisprognose sei für die Erzeuger sicher „enttäuschend“, doch sei das nun anvisierte Auszahlungsniveau immer noch das höchste in der Historie von Fonterra. Für den weiteren Verlauf dieses Jahres erwartet Hurrell, dass die weltweite Milcherzeugung weiterhin eingeschränkt bleiben wird, da die hohen Futtermittel-, Düngemittel- und Energiekosten die Produktion in der nördlichen Hemisphäre bremsen. Die Nachfrage dürfte sich erholen, sobald die kurzfristigen negativen Auswirkungen abklingen. „Während auf den globalen Märkten immer noch ein hohes Maß an Unsicherheit herrscht, ist der größte Teil unserer Milch für die laufende Saison bereits vertraglich verkauft“, berichtete Hurrell. Deshalb sei die Prognosespanne eingeengt worden.(Umrechnungskurs: 1 NZ$ = 0,6041 Euro)(AgE)

 

Estnische Molkerei erhält EIB-Darlehen über 29 Millionen Euro

Um in Estland den Bau einer Molkerei zu unterstützen, hat die Europäische Investitionsbank (EIB) mit dem dortigen Milcherzeuger E-Piim Tootmine einen Darlehensvertrag über 29 Mio Euro geschlossen. Wie die EU-Kommission am 13. Mai dazu erläuterte, wird die Förderung mit Geldern des Europäischen Fonds für strategische Investitionen, der Hauptsäule der Investitionsoffensive für Europa, unterstützt. Ziel sei es, den estnischen Milcherzeuger bei der Ausweitung der Produktion und der Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft zu helfen. Konkret soll das neue Werk einige in die Jahre gekommene Produktionsstätten teilweise ersetzen und die bestehende Kapazität erheblich erweitern, während gleichzeitig eine vierte Anlage hinzukommt. Dort soll beispielsweise Milch der Genossenschaftsmitglieder zu Milchprodukten mit hoher Wertschöpfung wie Hart- und Halbhartkäse – zum Beispiel Gouda und Cheddar – sowie pasteurisierter Sahne verarbeitet werden. Darüber hinaus soll die geplante Investition auch eine nachhaltige Landwirtschaft in Estland unterstützen. Konkret fördert das Unternehmen laut der Brüsseler Behörde bei seinen Genossenschaftsmitgliedern die nachhaltige Tierhaltung und implementiert ein Null-Netto-CO2-Unternehmensprogramm. Bis zu Jahr 2040 würden CO2-Emissionen von Null und bis 2030 bereits eine Reduzierung um 55 % angestrebt. Dese Vorgaben würden auch für die Milchlieferanten gelten. (AgE)

Nur Käsenotierungen ziehen noch an

Während bei Butter und Milchpulver der Höhepunkt des langanhaltenden Preisanstiegs erreicht oder bereits überschritten ist, konnten die Käsenotierungen vergangene Woche weiter zulegen. Das liegt auch daran, dass Schnitt- und Hartkäse oft in langfristigsten Kontrakten gebunden ist und Preisanpassungen erst mit Verzögerung nach neu verhandelten Kontrakten wirksam werden. So machte an der Süddeutschen Butter- und Käsebörse in Kempten die amtliche Notierung für Emmentaler und Viereckhartkäse am 11. Mai einen regelrechten Satz nach oben; sie stieg im Spannenmittel um rund 68 Cent auf 5,40 Euro/kg bis 6,20 Euro/kg. Zuvor war sie seit Mitte März unverändert geblieben, während in dieser Zeit andere Milchprodukte kräftig zulegten. Ähnliches galt für die Käsespezialität Allgäuer Emmentaler aus Rohmilch, deren unterer Notierungswert in Kempten um 50 Cent auf 6,50 Euro heraufgesetzt wurde, der obere um 20 Cent auf 7,30 Euro/kg. Laut Börse gab es eine sehr gute Nachfrage für Hartkäse, die nicht immer voll bedient werden konnte. Auch die Schnittkäsenotierung in Hannover zog weiter an. Gouda und Edamer als Blockware wurde um 10 Cent auf 4,90 Euro/kg bis 5,30 Euro/kg nach oben korrigiert. Bei der Brotware hob die amtliche Kommission den unteren Notierungswert um 10 Cent auf 5,10 Euro/kg an. Unverändert blieben hingegen die bereits auf sehr hohem Niveau liegenden Notierungen für Päckchen- und Blockbutter in Kempten. Hier wurde von einer normalen Nachfrage für die abgepackte Ware und einem vermehrten Interesse für lose Butter berichtet. Am Markt für Magermilchpulver gaben – von einem Rekordniveau im April kommend – die Preise vergangene Woche weiter nach. Laut Kemptener Börse erlöste die Lebensmittelware zwischen 4,02 Euro/kg und 4,38 Euro/kg; das waren im Spannenmittel 12,5 Cent weniger als in der Vorwoche. Die Futtermittelqualitäten verzeichneten im Verkauf im Schnitt einen Abschlag von 7,5 Cent und wurden zwischen 3,86 Euro/kg bis 3,91 Euro/kg gehandelt. Laut Zentraler Milchmarkt Berichterstattung (ZMB) war die Nachfrage für Magermilchpulver am Weltmarkt verhalten, teilweise auch wegen der Corona-Lockdowns in China. Auf dem ruhigen Vollmilchpulvermarkt konnten sich die Verkaufspreise dagegen bei einem geringen Angebot halten. Das galt laut Kemptener Börse auch für Molkenpulver in Lebensmittelqualität, während beim Verkauf der Futtermittelware die Preise um gut 5 Cent auf 1,28 Euro/kg bis 1,32 Euro/kg fielen. (AgE)

MRI-Monitoring belegt Engagement der Lebensmittelunternehmen

Der Lebensmittelverband Deutschland sieht die heimische Ernährungsindustrie bei der Reduktion von Zucker, Fett und Salz auf einem guten Weg. Wie der Verband am 13. Mai mitteilte, belegt der aktuelle Monitoringbericht des Max Rubner-Instituts (MRI) zur Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie für Zucker, Fette und Salz in Fertigprodukten, dass nicht nur die Unternehmen der beteiligten Wirtschaftsverbände die Prozess- und Zielvereinbarungen ausführen. Auch Hersteller anderer Lebensmittelkategorien entwickelten ihre Rezepturen hinsichtlich der Zutatenzusammensetzung weiter und hätten den Gehalt an Zucker, Fett oder Salz da reduziert, wo es sinnvoll und technologisch möglich sei. Der Lebensmittelverband wies zusätzlich darauf hin, dass Lebensmittel, die sich in ihrer Aufmachung an Kinder richten, laut MRI-Bericht mehrheitlich niedrigere Gehalte an Energie, Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz aufweisen als vergleichbare Produkte für Erwachsene. In allen Produktgruppen seien zudem zwischen 2016 und 2021 signifikante Reduktionen von Energie- und Nährstoffgehalten festgestellt worden. „Obwohl die Lebensmittelwirtschaft in den vergangenen zwei Jahren mit ganz anderen Problemen konfrontiert war und mit großem Kraftaufwand die Corona-Pandemie und die Sicherstellung der Lebensmittelversorgung gemeistert hat, haben die Hersteller ihr Versprechen gegenüber der Politik gehalten“, resümierte der Hauptgeschäftsführer des Lebensmittelverbands, Christoph Minhoff. Nach seiner Einschätzung lässt sich damit sagen: „Die freiwillige Reduktions- und Innovationsstrategie wirkt“. „Die Zielvereinbarungen laufen bis 2025 und ich bin fest davon überzeugt, dass wir bis dahin noch weitere sehr gute Ergebnisse erzielen“, betonte Minhoff weiter. Deshalb erwarte er, dass auch das Bundeslandwirtschaftsministerium sein Versprechen halte und die Strategie wie vereinbart weitergeführt werden könne. „Wir haben immer gesagt, dass wir ein Teil der Lösung sind und unsere gesellschaftliche Verantwortung mit Blick auf einen gesunden Lebensstil wahrnehmen“, so der Hauptgeschäftsführer. (AgE)

Ukraine-Krieg treibt die Nahrungsmittelpreise

Die Verbraucher in Deutschland müssen für Nahrungsmittel immer tiefer in die Tasche greifen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am 11. Mai mitteilte, lagen die Preise für Lebensmittel im April durchschnittlich um 8,6 % über dem Niveau des Vorjahresmonats. Damit hat sich für diesen Güterbereich der Preisauftrieb noch einmal verstärkt, denn im März betrug dieser 6,2 % und im Februar 5,3 %. Die allgemeine Teuerungsrate in Deutschland lag im Berichtsmonat nach den endgültigen Berechnungen der Wiesbadener Statistiker bei 7,4 %, nach 7,3 % im März und 5,1 % im Februar. „Die Inflationsrate erreichte damit im zweiten Monat in Folge einen neuen Höchststand im vereinigten Deutschland“, erklärte Destatis-Präsident Dr. Georg Thiel. Haupttreiber der Teuerung sind den Statistikern zufolge die Energiepreise, die im Vergleich zum April 2021 um 35,3 % höher lagen und insbesondere seit Beginn des Ukraine-Krieges merklich anzogen. Hinzu kämen Lieferengpässe durch unterbrochene Lieferketten aufgrund der Corona-Pandemie und die deutlichen Preisanstiege auf den vorgelagerten Wirtschaftsstufen. Nicht nur die Energieprodukte, sondern auch andere Güter – darunter Nahrungsmittel – hätten sich infolge der Kriegs- und Krisensituation für die Verbraucher zunehmend verteuert. Eine ähnlich hohe Inflationsrate wie jetzt gab es laut Destatis zuletzt im Herbst 1981 im früheren Bundesgebiet, als der erste Golfkriegs zwischen dem Irak und dem Iran die Mineralölpreise ebenfalls stark nach oben getrieben hatte. Bei Lebensmitteln waren nach Angaben von Destatis bei allen Warengruppen Preissteigerungen zu verzeichnen. Besonders deutlich fielen diese im Vergleich zu April 2021 bei Speisefetten und Speiseölen mit 27,3 % aus. Zudem mussten die Verbraucher für Fleisch und Fleischwaren 11,8 % tiefer in die Tasche greifen; für Molkereiprodukte und Eier mussten im Schnitt 9,4 % mehr Geld ausgeben. Außerdem verteuerten sich Gemüse um 9,0 % sowie Brot und Getreideerzeugnisse um 8,7 %. Moderater fielen die Preisaufschläge im Vorjahresvergleich bei Obst mit 3,0 % und bei Zucker, Marmelade sowie anderen Süßwaren mit 0,5 % aus. (AgE)

BLE auf dem Weg zu 100.000 registrierten Biosiegeln

Mehr als 95.000 Anmeldungen zur Nutzung des nationalen Biosiegels sind inzwischen in der Datenbank der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) registriert. Wie die Behörde mitteilte, überreichte BLE-Präsident Dr. Hanns-Christoph Eiden am 9. Mai für das 95.000ste Biosiegel eine Urkunde an die baden-württembergische Firma Topas. Diese hatte bereits im vergangenen Jahr die Anmeldung für das Label für ihr Produkt „Wheaty Veganer Aufschnitt vom Rauch“ eingereicht, doch konnte die Auszeichnung wegen der Corona-Pandemie erst jetzt erfolgen. Das familiengeführte Unternehmen Topas gilt laut BLE als „Vegan-Pionier“ der Biobranche und produziert seit 1993 Fleischalternativen, die europaweit vertrieben werden. Nach Angaben der Bundesanstalt waren zum Stichtag 30. April 2022 insgesamt 97.834 Produkte von 6.582 Unternehmen in der Biosiegel-Datenbank registriert. „Im vergangenen Jahr haben wir das 20-jährige Bestehen des beliebten Sechsecks gefeiert“, hob Eiden bei der Urkundenübergabe hervor. Es freue ihn, dass immer mehr Verbraucher auf das Ökosiegel schauten. Laut einer repräsentativen Umfrage zum Ernährungsreport achteten fast zwei Drittel der Konsumenten 2021 beim Einkauf meistens oder immer auf das Siegel; ein Jahr zuvor war es jeder zweite Verbraucher gewesen. Eiden wies darauf hin, dass es bei der BLE im Internet verschiedene Erklärfilme und Informationen zum nationalen Biozeichen für Verbraucher und Unternehmen gebe. (www.oekolandbau.de/bio-siegel) (AgE)

Preise für Milchpulver und Molkenpulver vom 11. Mai

Die Milchanlieferung in Deutschland steigt weiterhin saisonal moderat an und nähert sich der Saisonspitze. In der 17. Woche nahmen die Molkereien laut Schnellberichterstattung der ZMB 0,8 % mehr Milch an als in der Vorwoche. Der Rückstand zur Vorjahreswoche hat sich damit auf 2,5 % leicht vergrößert. In Frankreich bewegte sich die Milchanlieferung zuletzt wieder deutlicher und zwar um 2,1 % unter der Vorjahreslinie. Die Preise für flüssigen Rohstoff haben bei verbesserter Verfügbarkeit und gleichzeitig sehr knappen Transportkapazitäten etwas korrigiert. Industrierahm und Magermilchkonzentrat werden etwas schwächer gehandelt als in den vergangenen Wochen, bewegen sich aber weiter auf hohem Niveau.
Am Markt für Magermilchpulver sind die Aktivitäten aktuell weiter ruhig. Vorrangig werden die bestehenden Kontrakte abgewickelt, wobei es weiterhin herausfordernd ist, einerseits die Ware im vollen Umfang bereitzustellen und andererseits die Logistikkapazitäten zeitgerecht zu organisieren. Bei den Anfragen für neue Abschlüsse setzt sich die Zurückhaltung, die sich in den vergangenen Wochen bemerkbar gemacht hat, weiter fort. In der europäischen Industrie besteht weiter Kaufinteresse für die beiden kommenden Quartale, zu allerdings etwas niedrigeren Preisen als zuvor. Am Weltmarkt ist die Nachfrage bislang weiter ruhig. Nach dem Ende des Ramadans ist bislang noch keine größere Belebung eingetreten. In China machen sich die anhaltenden Lockdowns in großen Städten anhaltend dämpfend bemerkbar. Die Preise sind weiterhin sehr uneinheitlich, aber in der Tendenz etwas schwächer. Die Bereitschaft bei den Herstellern, Preiszugeständnisse zu machen, ist unterschiedlich ausgeprägt. Teilweise wird etwas günstiger angeboten, teilweise hält man auch an den bisherigen Forderungen weitgehend fest, da für das zweite Halbjahr weiterhin geringes Angebot erwartet wird. Die Preise für Lebensmittelware bewegen sich in einer ungewöhnlich weiten Spanne. Futtermittelware hat bei der verbesserten Verfügbarkeit von Rohstoff erneut etwas nachgegeben.
Die Lage am Markt für Vollmilchpulver ist aktuell ruhig. Die Produktion bewegt sich weiter auf niedrigem Niveau und die Nachfrage ist derzeit zurückhaltend. Die Preise tendieren stabil, und hier und da auch etwas schwächer.
Bei Molkenpulver halten die etwas schwächeren Tendenzen an. Futtermittelware hat zuletzt weiter nachgegeben. Lebensmittelware wird überwiegend als stabil, teilweise aber auch als etwas schwächer eingeschätzt. (Süddeutsche Butter- und Käse-Börse e.V. Kempten (Allgäu/proplanta.de)

Austria: export data – cheese

Austria exported in 2021 a volume of 170268 tonnes of cheese which was 9.5 percent more than in 2020. Cheese imports had a volume of 132848 tonnes which was 1.8 percent more than in 2020. Average price of exported cheese was 4.29 euro per kilogram while average price of imported cheese was 3.98 euro per kilogram. Of the exported cheese 52 percent went to Germany, followed by Italy and Greece.

Austria: figures regarding dairy 2021 vs 2020

Austrian dairies received in 2021 a volume of 3.4 million tons milk which was 0.5 percent more than in 2020. Of the total volume 19.4 percent was organic milk. Average farmers milk price was 44.82 euro per 100 kilogram. The number of dairy farms decreased three percent to 23868, the number of dairy cows increased slightly to 526461 head. Average a farm has 22 cows, average milk production was 6464 kilogram which was 0.2 percent more than in 2020. Average farm delivered in 2021 a volume of 142.6 tonnes milk, compared to 137.3 tonnes in 2020.

Germany: dairy cooperative DMK expands plant-based products range

In Germany, as part of its 2030 strategy, the biggest dairy cooperative DMK is expanding its range plant-based products. With its MILRAM brand, DMK is now also selling vegan puddings, a cocoa drink and a rice dessert. Vegan products in other important categories will follow by the first quarter of the new year at the latest.

Germany: lower milk price for milk from tied barns

In Germany since retailers have announced no longer want to sell milk from year-round tied cows, some dairies have started paying lower farmers milk prices for milk from tied barns compared to loose house systems and combined housing which is a combination of tied barns and pasturing or free walking area.

Germany: BMI and Lactalis (France based) signed agreement

 

In Germany the Bavarian Milk Industry (BMI) and the France headquartered private dairy Lactalis have signed an agreement on the sale of BMI’s fresh produce business with the product groups fresh milk, yoghurt, quark, cream, ayran and others, as well as the production site in Würzburg (Bavaria) to Lactalis. The contract includes the takeover of some regional brands. This division generates annual sales of around 200 million euro. Through this takeover, Lactalis wants a close and long-term partnership with the southern German milk producers to develop the market for regional products in the food retail sector, national food service and ethnic trade. Lactalis is the world’s biggest dairy. The German dairy cooperative BMI is one of the biggest German dairies with around 1200 member farms, processes 900 million kilograms of milk and over two billion kilograms of whey at seven production sites in Bavaria and Saxony-Anhalt.

2022-05-17: Vortragsreihe „FEI-Highlights 2022“

am 17. Mai, 11 Uhr, setzt das FEI seien Vortragsreihe „FEI-Highlights 2022“ mit Christian Kürzl von der Technischen Universität München fort: „Mit IGF ressourceneffizient filtrieren und reinigen: Einsatz pulsierender und alternierender Strömung am Beispiel der Magermilch-Mikrofiltration“ lautet der Titel seines Web-Vortrags, in dem er die Essenz der Ergebnisse aus dem kurz vor dem Abschluss stehenden IGF-Projekt AiF 57 EWN sowie den weiteren Forschungsbedarf vorstellt.
Direkt zur Anmeldung: www.fei-bonn.de/va-web-vortrag-2022-05-17-kuerzl
Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V. (FEI) Godesberger Allee 125, 53175 Bonn
Tel. Zentrale: +49 228 3079699-0
Fax: +49 228 3079699-9

E-Mail: kinkel@fei-bonn.de
Internet: www.fei-bonn.de

Emmi stellt Onken-Geschäft in Deutschland ein

Emmi stellt den Vertrieb der Marke Onken in Deutschland Ende Juni 2022 ein. Grund seien einerseits unzureichende Perspektiven im preislich hart umkämpften deutschen Markt für Joghurt und Quark, andererseits setzt Emmi vermehrt den Fokus auf profitable Wachstumssegmente wie Ready-to-drink-Kaffee mit Emmi Caffè Latte und Spezialitätenkäse mit Emmi Kaltbach.
Dr. Elisabeth Wagner-Wehrborn, Geschäftsführerin von Emmi Deutschland, zufolge, sei das Wachstumspotenzial beschränkt, und auch die ungenügende, durch die anhaltend steigenden
Inputkosten zusätzlich negativ beeinflusste Profitabilität habe das Unternehmen zu diesem Schritt bewogen. Weitere Einflussfaktoren sind die hohe Energieintensität der bestehenden Anlagen und im Rahmen der Auftragsproduktion anstehende Ersatzinvestitionen. Insgesamt ist das Onken-Geschäft in Deutschland für die Emmi Gruppe von marginaler Bedeutung. Von diesem Entscheid nicht betroffen ist das Onken-Geschäft in Großbritannien, wo die Marke gut positioniert ist und bei großformatigen Fruchtjoghurts zu den führenden Anbietern zählt. Die Emmi Gruppe bleibt in beiden Märkten weiterhin in Besitz der Markenrechte von Onken.

Germany: animal welfare program QM+ has been defined

In Germany organizations representing agriculture, the dairy industry and the food retail have succeeded in defining the animal welfare program QM+, which since April 1, can be found on dairy products in retail stores. The new QM+ label from QM-Milch e.V. stands for strictly controlled animal welfare in the cow barn. It corresponds with more space and welfare for the animals. Participation in QM+ proves that additional criteria for animal welfare and animal health are actually met on the farms and are strictly controlled by independent certification agencies. The aim is to constantly improve animal welfare in order to make it even more of a basis for action for farmers. If their milk is QM+ certified, they will receive an animal welfare bonus of the order of 1.2 eurocent per kilogram milk.

Belgium: private dairy Hollebeekhoeve got bankrupt

In Belgium a few weeks ago, the private dairy Hollebeekhoeve got bankrupt. The dairy annually processes around 20 million litres of milk into consumer milk and yoghurt under its own brand and for supermarket own brands. The company already suffered a loss in 2020, partly as a result of substantial investments to become the first dairy company in Belgium to become climate neutral. The losses continued to rise in 2021. The Holland headquartered private dairy Royal A-ware has now bought the installations of Hollebeekhoeve. Affected employees are offered the opportunity to join A-ware. Royal A-ware has been active in Belgium for a number of years already. It has a site in Merchtem where fresh cream, whipped cream, culinary (cooking) cream, plant-based cream, ice cream and milkshake mixes are produced. Since November 2021, Royal A-ware is producing milk powder in Aalter.

The Netherlands: Royal FrieslandCampina moves production

In Holland the dairy cooperative Royal FrieslandCampina will move its Dutch production and logistics for fresh-daily dairy in Rotterdam to its production for fresh-daily dairy in Maasdam and will also close two milk powder towers in Leeuwarden. As a result of the closed milk powder towers in Leeuwarden 55 out of 750 jobs will be lost and in Rotterdam 142 jobs will be lost while 40 new jobs will be created in Maasdam.