Belgium: research on bacteria that stimulate plant-growth

In Belgium, scientists of the the Flanders Research Institute for agriculture, fisheries and food (ILVO) have found bacteria that have both a strong relationship with maize and stimulate plant-growth under cold circumstances. They hope that in future by treating seeds with these bacteria before planting, they can improve sprouting in the spring, when the weather is still quite cold and to help accelerate early growth and diminish sensitivity to disease.

The Netherlands: farmers keep the same feed supplier

In Holland 95 percent of the dairy farmers states that he is about sure that he next year will buy (concentrate) feed from the same supplier as last year, survey of Geelen shows. The most important reasons to keep the same feed supplier are coaching and advice (53%); confidence (39 %); feed quality (28 %); price (17%).

The Netherlands: comparison of genetic increase of the yield of silage maize rye grass

In Holland the genetic increase of the yield of silage maize rye grass varieties in 25 years variety comparison is average 173 kilogram dry matter per hectare per year, analyses of Wageningen University & Research shows. Above this there was an non-genetic increase of 65 kilogram dry matter per hectare per year. So the average total increase was 238 kilogram dry matter per hectare per year. The main factors of the non-genetic increase are earlier planting and higher temperature during the growing season. However: practical farming showed an average increase of only 195 kilogram dry matter per hectare per year.

The Netherlands: practical farming does not show a steady yield increase

In Holland the genetic increase of the yield of rye grass varieties in 40 years variety comparison is average 44 kilogram dry matter per hectare per year, analyses of Wageningen University & Research shows. However: practical farming does not show a steady yield increase. On practical farms the yield per hectare per year was 1600 kilogram or 13 percent dry matter less.

The Netherlands: set up of minimum and maximum levels of copper in tank milk samples

The Dutch animal health service Royal GD has set up minimum and maximum levels of copper in tank milk samples. The critical minimum level is 20 micrograms per litre tank milk, the critical maximum level is 80 micrograms per litre milk.

The Netherlands: new company wants to introduce vegan products with dairy taste

Two Dutch investors have launched a new company that has the aim to develop dairy products from grass without the help of cows. On the campus of the Belgian Gent university they have taken over a laboratory with 16 employees. They expect that it will take seven year to introduce vegan products with a dairy taste on the market.

Preise für Milchpulver und Molkenpulver vom 1. Juli

In Deutschland setzt sich der saisonale Rückgang des Milchaufkommens fort. Die Molkereien erfassten in der 25. Woche laut Schnellberichterstattung der ZMB 0,7 % weniger Milch als in der Vorwoche. Der Vorsprung zur Vorjahreslinie hat sich damit leicht auf 0,7 % vergrößert. In Frankreich wurden zuletzt 0,7 % weniger Milch angeliefert als in der Vorjahreswoche.Am Markt für flüssigen Rohstoff haben sich die Preise zuletzt etwas uneinheitlich entwickelt. Während die Sahnepreise kontinuierlich fest sind, haben die Preise für Magermilchkonzentrat in der vergangenen Woche zeitweise etwas nachgegeben. Aktuell tendieren sie wieder fester. Versandmilch hat bei ruhigerer Nachfrage aus Italien etwas nachgegeben.Am Markt für Magermilchpulver ist die Lage ruhig, was auch auf die beginnenden Sommerferien zurückgeführt wird. Außerdem besteht derzeit weder auf Käufer- noch auf Verkäuferseite Handlungsbedarf, da die Geschäfte für die kommenden Monate bereits weitestgehend unter Dach und Fach sind. Die Hersteller haben die erwarteten Produktionsmengen verkauft und liefern kontinuierlich die bestehenden Kontrakte aus. Auch die Einkäufer haben ihren Bedarf für die kommenden Monate zu einem hohen Anteil gesichert.Für das vierte Quartal wird recht abwartend agiert, zumal eine gewisse Unsicherheit besteht, wie sich die Auswirkungen der Corona-Pandemie weiter gestalten werden. Vom Weltmarkt kommen derzeit wenig Nachfrageimpulse. Insbesondere im Mittleren Osten ist ein ruhiges Nachfrageverhalten zu beobachten. Für die Private Lagerhaltung, für die noch bis Ende Juni Anträge gestellt werden konnten, sind in der Woche bis zum 28.06.2020 EU-weit 4.528 t angemeldet worden. Damit belaufen sich die Anmeldungen seit Anfang Mai insgesamt auf 17.730 t.Die Preise für Magermilchpulver in Lebensmittel- und Futtermittelqualität bewegen sich dem Vernehmen nach überwiegend seitwärts. Lebensmittelware ist etwas uneinheitlicher geworden. Auch die Situation am Markt für Vollmilchpulver stellt sich ruhig dar. Es gehen aber immer wieder einzelne Anfragen ein. In Deutschland werden stabile Preise erzielt, während die Preise innerhalb der EU uneinheitlich sind.Molkenpulver in Futtermittelqualität wird anhaltend zu stabilen Preisen gehandelt. Bei Lebensmittelware ist die Nachfrage teilweise ruhiger und etwas abwartend. Die Preise haben sich zuletzt etwas schwächer entwickelt. (Süddeutsche Butter- und Käse-Börse e.V. Kempten (Allgäu)/proplanta.de)

FrieslandCampina zahlt im Juli mehr

FrieslandCampina hat ihren Garantiepreis für Juli 2020 angekündigt: Die Molkerei will 0,5 Cent pro kg Milch mehr auszahlen als im Juni, damit steigt der Preis auf 33,0 € pro 100 kg Standardmilch (der Garantiepreis gilt nun für 100 kg konventioneller Rohmilch mit 3,57% Eiweiß, 4,42% Fett, 4,53% Laktose, exklusive Mehrwertsteuer und bei einer durchschnittlichen jährlichen Anlieferungsmenge von 850.000 kg Milch). Damit ist hier das Niveau von Mai 2020 wieder erreicht. Die aktuelle Erhöhung ist auf eine Korrektur für die unterschätzten Verwertungen bzw. Auszahlungsmöglichkeiten im Juni zurückzuführen sowie auf die Erwartung der Genossenschaftsmolkerei, dass auch die Referenzmolkereien ihre Milcherzeugerpreise für Juli anheben werden.

US Milchverbände kritisieren EU Intervention

Mehrere US-Milchverbände (International Dairy Foods Association, National Milk Producers Federation und U.S. Dairy Export Council) fordern den U.S. Trade Rep und den Landwirtschaftsminister dazu auf, die EU-Intervention von Magermilchpulver zu unterbinden. Sie verweisen dazu auf eine Analyse, die von Kenneth Bailey und Megan Mao von Darigold – der für Marketing und Verarbeitung zuständigen Stelle der Northwest Dairy Association; einer Milcherzeugergenossenschaft die 400 Milchviehbetriebe aus Idaho, Montana, Oregon und Washington bündelt.
Die Autoren des Berichts kommen zu dem Schluss, dass die Vereinigten Staaten auf drei Arten „durch das Interventionsprogramm der EU für Magermilchpulver wirtschaftlich geschädigt wurden“.
Das EU-Programm drückte laut der Analyse den Weltmarktpreis für Magermilchpulver, wodurch die US-Milchpreise in den Jahren 2018 und 2019 gesenkt wurden. Das wiederum habe in diesen Jahren zu einem Verlust des Einkommens der US-Milchviehbetriebe in Höhe von 2,2 Mrd. USD geführt.
Das EU-Programm habe zudem den globalen Exportmarktanteil der EU künstlich erhöht, was zu einem drastisch geringeren Marktanteil für US-Milchexporteure und andere Magermilch-Exporteure sowie zu US-Milchexportverlusten von 168 Mio. USD zwischen 2018 und 2019 geführt habe.
Zudem zeige die Analyse, dass die von der EU auf dem Weltmarkt „ohne Einschränkung losgelassenen“ Magermilchpulver-Interventionsbestände schädliche Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der Vereinigten Staaten in historisch wichtigen Exportmärkten einschließlich Südostasien hatte. (Elite-magazin.de)

Rückruf von Käse

Nach Angaben des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ruft die Firma „Bioalpin“ aus Niederndorferberg in Österreich einen aus der Bisosennerei Hatzenstädt stammenden Käse zurück. Bei einigen Kontrollen seien Verunreinigungen durch Listerien monocytogenes festgestellt worden. Das Produkt ist unter den Namen „Bio vom Berg – Tiroler Bio-Almbauernkäse“ und „Hatzenstädter Almbauernkäse 25%“ bekannt. Der Bio-Schnittkäse sei nicht zum Verzehr geeignet. Betroffen von dem Rückruf sind die Käse mit folgendem Mindesthaltbarkeitsdatum:

14.06.2020
18.06.2020
22.06.2020
29.06.2020
02.07.2020
09.07.2020
12.07.2020
20.07.2020
24.07.2020
Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit erklärt, können die von dem Rückruf betroffenen Produkte von Verbrauchern in der jeweiligen Verkaufsstelle oder bei der Firma „Sennereigenossenschaft Hatzenstädt“ zurückgegeben werden. Der Kaufpreis wird den Kunden auch ohne Kaufbeleg zurückerstattet.  (fnp.de)

The Netherlands: gonverment wants concentration of raw protein in dairy cow rations to be decreased

In Holland, as part of the new policy by which the government by law decreases the concentration of raw protein in dairy cow rations, with the aim to lower the nitrogen exhaust by dairy farms, dairy farms will not be allowed to have pure soya and pure rape seed available on their farm.

The Netherlands: export of cattle to long distance destinations forbidden

The Dutch minister of agriculture has forbidden the export of cattle to long distance destinations outside the EU where the cattle should have a rest break during the transport outside the EU. This because the ministry has got information that this rest breaks are not given.

The Netherlands: RFC launches sustainability tool

In Holland the dairy cooperative Royal FrieslandCampina has launched a tailor-made sustainability tool for its more than 12000 Dutch member dairy farmers. The online simulation program supports them in further improving their sustainable business operations management. The tool enables farmers to predict the total sustainability effects for their specific dairy farm as it integrally calculates the impact of sustainability measures aimed at, for example, reducing CO2 emissions or improving biodiversity.

Great Britan: scientist – research on methan influence on the climate

British and American scientist state that methane that originates from cattle has another influence on the climate than fossil methane. When the number of cattle stays equal (or decreases) the volume of methane in the atmosphere does not increase.

Great Britain: Arla – back-up option for its logistics team

In the United Kingdom, the Denmark headquartered dairy cooperative Arla has trained 19 dairy farmers and 10 members of its agriculture team to provide a back-up option for its logistics team if needed. When coronavirus contingency planning moved into full swing at Arla in the UK, it was recognised that if a significant number of milk tanker collection drivers went off sick, the company would struggle to fulfil its cooperative obligations to collect all the milk from its 2400 UK farmer owners. Should there be a shortage of tanker drivers, Arla would then be able to use drivers from outside the industry with the newly trained farmers available to follow the tanker by car and manage the milk collection and quality checking aspects at farms in their region.