DBV bescheinigt Schulmilchprogrammen international große soziale Bedeutung

Die gesellschaftliche Relevanz von Schulmilchprogrammen hat der Deutsche Bauernverband (DBV) hervorgehoben. Zum Weltschulmilchtag der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), der in diesem Jahr auf den 29. September fiel, wies der DBV darauf hin, dass weltweit derzeit mehr als 160 Millionen Kinder von Schulmilch profitierten. Untersuchungen hätten gezeigt, dass diese Programme aus gutem Grund eingeführt worden seien, betonte der Verband. Schulmilch könne dazu beitragen, Probleme der Mangelernährung zu bekämpfen und gesunde Ernährungsgewohnheiten zu fördern. Schulmilchprogramme seien deshalb als wichtiger sozialer Schutzmechanismus identifiziert worden, da sie den Kindern eine gute Ernährung und Bildung böten und die lokale Wirtschaft unterstützen könnten. Um diese Programme nachhaltig zu gestalten, bedarf es laut Bauernverband einer sorgfältigen Vorbereitung, Überwachung und Auswertung. Für diesen Zweck habe der Internationale Milchwirtschaftsverband (IDF) die digitale und interaktive Plattform „School Milk Knowledge Hub“ entwickelt, auch um das Wissen und die Expertise zur Umsetzung und Organisation dieser Programme zusammenzuführen. Wie der DBV weiter ausführte, wird die Abgabe von Milch und bestimmten Milchprodukten an Kinder in Bildungseinrichtungen im Rahmen des EU-Schulprogramms gefördert. In Deutschland liege die Verantwortung für die Organisation der Schulmilchprogramme in den Bundesländern und bei milchwirtschaftlichen Landesorganisationen. Diese hätten auf den Social Media-Kanälen der Landesorganisationen zum Weltschulmilchtag auf die Bedeutung der Milch für die gesunde Ernährung der Schülerinnen und Schüler hingewiesen. In einigen Ländern seien Unterrichtseinheiten durchgeführt worden, wie das Programm „Gemeinsam schmausen in den Pausen“ in Niedersachsen oder das Projekt „Frühstücksexperten“ in Nordrhein-Westfalen. (AgE)

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