Landwirte für LfL-Umfrage zur Digitalisierung in der Milcherzeugung gesucht

Die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) sucht für eine Umfrage im Rahmen ihres Projektes „DigiMilch“ Landwirte, die bereits erste digitale Erfahrungen im Bereich Wirtschaftsdüngermanagement und sensorgestützte Ertragsermittlung gemacht haben. In dem vom Bundeslandwirtschaftsministerium geförderten Forschungsvorhaben sollen die Verbreitung und die Einsatzerfahrungen der Landwirte anonym erfasst und anschließend die Vernetzung geeigneter Digitaltechniken gefördert werden. Die Digitalisierung hilft dem LfL zufolge den Landwirten bereits jetzt, bedarfsgerecht und umweltschonend zu düngen und die genauen Erträge der einzelnen Schläge zu kennen. So lasse sich mit NIRS-Sensoren am Güllefass der Nährstoffgehalt der vorbeifließenden Wirtschaftsdünger genau messen, während bei der Ernte Sensoren in der Lage seien, die Ertragsmengen aufzuzeichnen. Doch ob diese Methoden wirklich flächendeckend von den Bauern genutzt würden oder die digitalen Helfer nur bei wenigen Technologiefans im Einsatz seien, solle nun mit der Umfrage geklärt werden. Der Fokus liege dabei auf den Bereichen Wirtschaftsdüngermanagement und sensorgestützte Ertragsermittlung. Laut LfL sind neben der technischen Ausstattung vor allem die praktischen Anwendungserfahrungen von großem Interesse. So könne das DigiMilch-Team erkennen, wo die Probleme in der Praxis liegen, wenn digitale Lösungen eingesetzt werden. Mit diesem nutzerzentrierten Ansatz will die Landesanstalt nach eigenen Angaben zusammen mit den beteiligten Industriepartnern effiziente Lösungen für die Zukunft entwickeln. Das Experimentierfeld DigiMilch ist dabei eines von 14 Bereichen zum Thema Digitalisierung in der Landwirtschaft. (www.lfl.bayern.de/digimilch) (AgE )

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