Preise für Milchpulver geben weiter nach

In vielen Teilen der Welt besteht eine große Unsicherheit über die Folgen der Corona-Pandemie, diese wirkt sich weiterhin auch auf das Marktgeschehen bei Milchpulver aus. So ist sowohl am Markt für Magermilchpulver als auch bei Vollmilchpulver in dieser Woche eine weitere Abschwächung der Preise festzustellen. Bei Magermilchpulver verringerten sich die Notierungen gegenüber der Vorwoche um 190 € bis 100 €. Die ZMB Zentrale Milchmarkt Berichterstattung GmbH berichtet zum 1. April 2020, dass sich das Kaufinteresse für Magermilchpulver beruhigt habe. Die Werke verfügten aber überwiegend über eine gute Auftragslage für die nahe Zukunft, auch am Weltmarkt. Allerdings komme es teilweise zu Verzögerungen bei der Abnahme von bestehenden Kontrakten und laufende Verhandlungen gerieten zum Teil ins Stocken, was grundsätzlich die Verfügbarkeit erhöht; so die ZMB. Auf längerfristige Termine ist die Haltung innerhalb der EU überwiegend abwartend. Bei Vollmilchpulver sei das Geschäft ruhig und konzentriere sich auf den EU-Binnenmarkt. Die Süddeutsche Butter- und Käsebörse teilt zum 1. April 2020 in ihrer Preisermittlung Milchdauerwaren folgende Preisspannen mit:
• Magermilchpulver in Lebensmittelqualität: 1.980 € bis 2.220 €/t (Vorwoche: 2.170 € bis 2.320 €/t)
• Magermilchpulver in Futtermittelqualität:1.820 € bis 1.860 €/t (Vorwoche: 1.980 € bis 2.050 €/t)
• Vollmilchpulver in Lebensmittelqualität: 2.750 € bis 2.850 €/t (Vorwoche: 2.820 € bis 2.920 €/t)
(Quelle: Süddeutsche Butter- und Käsebörse e.V.)

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