Amerikanische Farmer müssen Milch entsorgen


Die Coronakrise setzt amerikanischen Milcherzeugern zu. Einzelne Molkereien forderten dazu auf, die Milch wegzuschütten, da die Nachfrage nicht gegeben sei. Supermärkte begrenzen indes die Kaufmenge. Für die amerikanischen Milcherzeuger kam die Nachricht der Molkereien überraschend. In einem Schreiben teilten einzelne Milchverarbeiter mit, dass die Milch in den kommenden Tagen nicht abgeholt werden könne. US-Medienberichten zufolge forderten sie ihre Lieferanten dazu auf, die Milch zu entsorgen.
Der Grund ist, dass aufgrund der Corona-Pandemie bedingten Restaurantschließungen weniger Nachfrage herrscht und die Molkereien die Milch nicht verwerten können. Zwar habe die Nachfrage in den Supermärkten zugenommen, allerdings würde diese die Rückgänge im Gastronomiebereich nicht ausgleichen, erklärt der Präsident der International Dairy Foods Association (IDFA).
Liquidität schaffen
Währenddessen verkaufen Supermärkte nur noch eine vorgegebene Menge pro Kunde. Experten gehen davon aus, dass die Nachfrage auch in den Lebensmittelgeschäften nachlässt. Denn in den vergangenen Tagen hätten sich viele Konsumenten ausreichend mit Milch eingedeckt.
Milcherzeuger fordern indes Hilfsprogramme, die kurzfristig Liquidität sichern. Laut Medienberichten sind Programme, die sich langfristig auf den Markt und dementsprechend auf den Milchpreis auswirken, nicht erwünscht. (topagrar.com)

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