Gute Noten für QS-Auditoren

 Im Rahmen der regelmäßig erfolgenden Umfrage bei auditierten Betrieben im System der QS Qualität und Sicherheit GmbH haben die zugelassenen Auditoren von den Befragten durchweg sehr gute Noten erhalten. „Wenn mehr als 98 % der befragten QS-Systempartner mit der Durchführung ihrer regelmäßigen Audits zufrieden sind, dann haben beide – auditierter Betrieb und Auditor – offenbar sehr viel richtig gemacht“, erklärte QS-Geschäftsführer Dr. Hermann-Josef Nienhoff am Dienstag vergangener Woche (16.6.) in Bonn. Die positive Rückmeldung zeige, dass bei den regelmäßigen Kontrollen die objektive und fachliche Bewertung der täglichen Qualitätssicherung in den Betrieben im Vordergrund stehe. Laut QS attestierten 99 % der mehr als 2 000 rückmeldenden Teilnehmer den Auditoren ein freundliches Auftreten. Ähnlich positive Bewertungen gab es im Hinblick auf deren fachliche Kompetenz sowie auf die Verständlichkeit ihrer Erläuterungen. Insgesamt waren 98 % der Betriebe mit der Durchführung der Audits vor Ort zufrieden; 2,4 % sahen Raum für Verbesserungen. Vor allem in Sachen Digitalisierung wünschten sich manche Befragte Fortschritte, etwa in Form einer digitalen Eingabe der Audit-Checkliste oder einer Optimierung der Suchfunktion in der QS-Datenbank. Auch die Zufriedenheit mit der Arbeit im QS-Verbund war Teil der Befragung. Dabei zeigten sich fast 88 % der Betriebe davon überzeugt, dass die Teilnahme am QS-System ihre eigene betriebliche Qualitätssicherung unterstütze. Befragt hatte QS alle Unternehmen – vom Landwirt bis zur Ladentheke – die 2019 auditiert wurden. Auch die ausländischen Systempartner waren eingebunden, so dass beispielsweise 39 Betriebe aus den Niederlanden und 30 Betriebe aus Polen an der Umfrage teilnahmen. Sogar aus den USA und aus Thailand kamen ausgefüllte Fragebögen zurück. Gut die Hälfte aller Rückmeldungen stammte von Erzeugern oder Landwirten. Aktuell beginnen laut QS die jährlichen Stichprobenaudits. Diese fänden als vertrauensbildende Maßnahme für das QS-System zusätzlich zu den regulären Kontrollen statt, mit dem Ziel, die Branche vor Ausreißern in den eigenen Reihen zu schützen. Die Stichprobenaudits würden risikoorientiert ausgewählt und in der diesjährigen Corona-Situation kurzfristig angekündigt, damit Auditor und Betriebsleiter die notwendigen Hygieneregeln für das Audit absprechen könnten. (AgE)

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