Mehr Sicherheit bei Nahrungsergänzungsmitteln gefordert

Sichere Höchstmengen von Vitaminen und Mineralstoffen in Nahrungsergänzungsmitteln und angereicherten Lebensmitteln haben die Koalitionsfraktionen im Bundestag von der Europäischen Union gefordert. Klare Regelungen für die Zulassung und die Inhaltsstoffe von Nahrungsergänzungsmitteln seien zum Schutz der Verbraucher national und europaweit zwingend erforderlich, erklärten die zuständige Berichterstatterin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ingrid Pahlmann, und die ernährungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Ursula Schulte, jetzt in einem gemeinsamen Brief an EU-Gesundheitskommissarin Dr. Stella Kyriakides. Dazu brächten die Koalitionsfraktionen demnächst einen eigenen Antrag in den Bundestag ein. „Mit unserer Initiative wollen wir mehr Sicherheit und Klarheit in den Bereich der Nahrungsergänzungsmittel bringen und somit den gesundheitlichen Verbraucherschutz stärken“, so die beiden Abgeordneten. Ferner müssten die Konsumenten über den Gebrauch und die Auswirkungen hochdosierter Nahrungsergänzungsmittel aufgeklärt werden. Eine solche Informationskampagne könne möglichen Erkrankungen durch zu hoch dosierte Nahrungsergänzungsmittel vorbeugen. Steigende Absatzzahlen und ein gewisser Wildwuchs machten deutlich, dass dringender Handlungsbedarf bestehe. (AgE)

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