Wieder bayerische „Käseschätze“ gesucht

Auch in diesem Jahr werden wieder außergewöhnliche und charakteristische bayerische Käse gesucht. Unter dem Motto „Bayerische Käseschätze 2020“ hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber am 2. März die dritte Runde einer kulinarischen Schatzsuche nach regionalen Käseköstlichkeiten aus kleinen handwerklichen Käsereien Bayerns gestartet. „Gerade unsere regionalen Käsespezialitäten sind Aushängeschild und Imageträger für unseren Freistaat. Sie stehen in besonderem Maße für handwerkliches Können, Transparenz und Nachhaltigkeit“, erklärte die Ministerin. Der Wettbewerb sei ein Baustein der Premiumstrategie für Lebensmittel, die das Bewusstsein der Verbraucher für die Vielfalt an hochwertigen Spezialitäten aus Bayern schärfen solle. Am Wettbewerb teilnehmen können laut Ministerium alle milchverarbeitenden Betriebe, die ihren Käse in Bayern produzieren, höchstens 49 Beschäftigte haben und nicht mehr als 10 Mio Euro Jahresumsatz erzielen. Zur Anmeldung zugelassen sind die Käsegruppen „Weichkäse“, „Halbfester Schnittkäse“, „Schnittkäse“ und „Hartkäse“ aus Kuh-, Ziegen-, Schaf-, Stuten- oder Eselsmilch sowie Mischungen der fünf Milcharten. Mindestens zwei Drittel der verarbeiteten Milchmenge muss zudem aus dem Freistaat stammen. Bewerbungsschluss ist der 8. Mai 2020. Die eingereichten Käseschätze werden von einer Expertenjury nach Aussehen, Geschmack und Textur bewertet. Punkte gibt es dem Agrarressort zufolge auch für besondere Herstellungsverfahren und Rezepturen, die individuelle Namensgebung und die Geschichte der Produkte. Die Sieger werden im Rahmen des Käse-Genussmarkts im September in München ausgezeichnet.  (AgE)

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